bcn Gvtt von Mmi, was er einem gab, wieder etwas zurück-geben, dessen Besorgung »och dazu die Geistlichkeit übernahm.Aber heutzutage ist es kaum mehr möglich, diesen Titel zu er-langen.
In eben diesem goldenen Alter war es, wo man noch et-was auf ein Buch hielt. Eine Grast» von Anjvu bezahlte fürein Homiliarium des Bischofs Haimo zu Halberstadt zweihun-dert Schaafe, fünf Malter Walzen, und, glaube ich, eben soviel Malter Nocken und Hirsen. — Zweihundert Schaafe füreinen Band Homilien, das klingt doch noch wie ein pro lalioro.Aber fragt einmal jetzt einen Halberstädtischen Domherrn, wasman für seine empfindsamen Predigten kriegt? Keine Ham-mclskcule.
Was? man müßte die Sache verstehen, wenn man dar-über disputircn wollte ? Ich behaupte, daß zu einem Dispüt noth-wendig ist, daß wenigstens einer die Sache nicht verstehe, wor-über gesprochen wird; und in dem so genannten lebendigenDispüt in seiner höchsten Vollkommenheit dürfen beide Parteiennichts von der Sache verstehe», ja sie müssen nicht einmal wis-sen, was sie selbst sagen. Das ist Lully's ganze Kunst'): esist kein Arcanum, sondern ein Räthsel; er hatte die Welt zumBesten, wie mancher Philosoph vor und nach ihm. Wir be-
') ^/,-r /.»tt-n-in, die Kunst, von allen Dingen sinnlos zuschwatzen, ist eine Erfindung von N a y m u ndus Lull u s, einemberüchtigten Scholastiker des dreizehnten Jahrhunderts.