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gnügen aufs höchste. Die Menschen sehen täglich eine Mengevon Dingen, die sie zur Regel erheben könnten, es geschiehtaber nicht; sie bringen sie nicht zu Buch, und das ist die rechteFundgrube des Witzes.
In jedem Menschen liegen eine Menge von richtigen Be-merkungen; allein die Kunst ist, sie gehörig sagen zu lernen —das ist sehr schwer, wenigstens viel schwerer, als Mancher glaubt;und gewiß kommen alle schlechte Schriftsteller darin mit einan-der überein, daß sie von allem dem, was in ihnen liegt, nurdas sagen, was Jedermann sagte, und was daher, um gesagtzu werden, nicht einmal in einem zu liegen braucht.
Um gut versisiciren zu könuen, scheint es unumgänglichnöthig, daß man das Metrum und den Numerus in demselbenleise hört, ohne noch die Worte zu vernehmen, die es füllensollen. Die Form des Gedankens muß dem Dichter schon vor-schweben, ehe der Gedanke selbst erscheint.
Eine gute Bemerkung über das sehr Bekannte ist es ei-gentlich, was den wahren Witz ausmacht. Eine Bemerkungüber das weniger Bekannte, wenn sie auch sehr gut ist, frap-pirt bei weitem nicht so, theils weil die Sache selbst nichtJedermann geläufig ist, und theils weil es leichter ist, übereine Sache etwas Gutes zu sagen, worüber noch nicht vielgesagt ist. Man bezeichnet auch daher diese Art von Einfällen