Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
Seite
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Es soll Menschen gegeben haben, die, wenn sie einen Ge-danken niederschrieben, auch sogleich die beste Form dafür ge-troffen haben sollen. Ich glaube wenig davon. Es bleibt alle-mal die Frage, ob der Ausdruck nicht besser geworden wäre,wenn sie den Gedanken mehr gewandt hätten; ob nicht kürzereWendungen möglich gewesen wären; ob nicht manches Worthätte wegbleiben können, u. dergl. Gleich auf den erstenWurf so zu schreiben, wie z. B. Tacitus, liegt nicht in dermenschlichen Natur. Um einen Gedanken recht rein darzustellen,dazu gehört vieles Abwäschen und Absüßen, so wie einen Körperrein darzustellen. Um sich hiervon zu überzeugen, vergleiche mannur die ersten Ausgaben der liellexions von Rochefoucauld mitden spätern. Man sehe die Ausgabe des Abbe Brotier (Paris1789), so wird man finden, was ich gesagt habe. Wenigstens wirdes kaum möglich sein, gleich das erstemal so zu schreiben, daß maneine Schrift öfters wieder liest, und immer mit neuem Vergnü-gen. Brotier drückt sich in eben dieser Ausgabe vortrefflich hier-über aus. Er sagt: Lorneillo, Ilossuet, Lonrdalouv, la

kontains ot la lioclreloucsult ont pensö et nous pensons sveeeux, et nous no eessons do penser, et tous los sours ils nouskournissent des peusees nouvelles: guo nous lisons kscine,kleelner, ?>euville, Voltaire, ils ont beaucoup pense, rnaisils nous laissent peu ä penser apres eux. Isis sont dansles arts Ilapbael et bliebet .^nge, gui ont animö et animentencorv tous les artistes, tandisgue Ouido et le Herain plai-sent, sans gn'il sorte do leurs ouvrsges presgue aucuns etin-