Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
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einer Stütze und, wenn ich so reden darf, zu einem Nothpftn-nig, wenn die witzigen Einfälle und die Situationen längst nichtmehr haften wollen.

Es ist ein Fehler, den der bloß witzige Schriftsteller mitdem ganz schlechten gemein hat, daß er gemeiniglich seinen Ge-genstand eigentlich nicht erleuchtet, sondern ihn nur dazu braucht,sich selbst zu zeigen. Man lernt den Schriftsteller kennen undsonst nichts. So schwer es auch zuweilen eingehen sollte, einewitzige Periode wegzulassen, so muß es doch geschehen, wenn sienicht nothwendig aus der Sache fließt. Diese Kreuzigung ge-wöhnt allmälig den Witz an die Zügel, die ihm die Vernunftanlegen muß, wenn sie beide mit Ehren auskommen sollen.

Schlechte Schriftsteller sind hauptsächlich diejenigen, die ihreeinfältigen Gedanken mit Worten der guten zu sagen trachten;könnten sie, was sie denken, mit angemessenen Worten sagen,so würden sie allezeit zum Besten des Ganzen etwas beitragenund für den Beobachter merkwürdig sein.

Die Entschuldigungen, die man bei sich selbst macht, wennman etwas unternehmen will, sind ein vortrefflicher Stoff zu Mo-nologen; denn sie werden selten anders gemacht, als wenn manallein ist, und sehr oft laut.

Der Reim ist etwas, das mehr den nördlichen Ländern