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Suum cuique : Lustspiel in drei Aufzügen
Entstehung
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so wie zufällig zum Kaffee hereingerufen und ihm vielvon Dir gesprochen. Er intcrcssirt sich bereits für Dich.

Joseph.

Nun wenn er ein braver Mann ist, so könnt'man's schon einmal mit ihm versuchen. Aber ob dieserAndreas denn anch Einfluß anf die Herzensangelegenhei-ten von Fräulein Nosalic hat?

Frau Timpcthcc.

Wo denkst Du hin? bei der ist es jemand ganzanders. Des seligen Werkmeisters Liebrccht Tochterdie Fanich. Ist mit dem Fräulein zusammen erzogenworden und ihr jetzt noch mehr Freundin als Kammer-kätzchen. Aber in Licbesangelegenhciten kann so eine guteFreundin alles. Wenn's so lispelt und wispelt im acht-zehnjährigen Herzchen drin, und das Mädchen weiß selbstnicht wie ihm geschieht, dann kommt die gute Freundinherbei und sagt:Der oder der ist's gewesen. Du hastihn eigentlich schon lieb gehabt, seit Du ihn zum erstenMal gesehen. Ist aber auch ein gar zu charmanter Junge."Das Mädchen will's anfangs nicht wahr haben, sängtaber an genauer nach ihm hinzngucken, und bildet sichzuletzt ein, er sei es wirklich gewesen, der ihr seit zweiMonaten im Köpfchen so wilden Spuk getrieben. SteckDich hinter die Fanny, sag ich Dir das ist die rechte.

Joseph.

Nun die Fanny kenn' ich. Ist ein mnthwilligcsaber lodtgutes Ding und ich kann sie wohl leiden. Wenn