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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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1 . An TimothevS 5. 6.

h. H. Jüngere Wittwen meide;! denn wenn sie durch Wohlleben

st satt werden an Christus, so wol-

>, " len sie Heurathen.

12. Sie ziehen sich die Ver-. dammniß zu, weil sie die ersteTreue gebrochen haben.

" 13 . Zugleich lernen sie auch müs-

, sig umherlaufcn in den Häusern, und^ nicht nur massig, sondern auch ge-, schwätzig und vorwitzig, und reden,' was sich nicht ziemt. Spr. 7 ,

, 14. Zch will daher, daß die jun-

^ gen Wittwen heurathen, Kinderebären, Hausmütter seyen, undein Widersacher keinen Anlaß zum

> Lästern geben. Tie. 2, s.

> 15 . Denn schon haben sich etliche' mgewandt, dem Satan nach.

16. Wenn ein Gläubiger Witt-wen hat, so soll er sie verpflegen,i»id die Gemeine werde nicht be-

! schwert, damit sie die wahren Witt-! wen unterstützen könne.

17 . Die Aeltesten,die wohlvor«

> stehen, halte man doppelter Ehre! werth, vorzüglich solche, die im

Worte und in der Lehre arbeiten.

18. Denn die Schrift sagt:Dusollst dem Ochsen, der da drischt,das Maul nicht verkörben," und!der Arbeiter ist seines LohnesWerth." 1. Kor. 9, 9. Luk. io, 7.

19. Wider einen Aeltesten nimmkeine Klage an, außer vor zwey

^ oder drey Zeugen. 2°h. s, 17.

20 . Die sich vergehen, denen^ verweise es im Angesichte aller, da-' mit auch die übrigen sich fürchren.

!> 2 . Tim. 4, 2 .

E 21. Zch beschwöre dich vor Gottst md dem Herrn Zesu Christo undst den auserwählten Engeln, daß du^ dies ohne Lorurtheil beobachtest,ß md nichts mrt Parteilichkeit thuest.

22 . Lege niemanden zu voreiligdie Hände auf, nnd mache dichnicht fremder Sünden theilhaftig;halte dich selbst rein. ApG. b, 6.

23. Trinke nicht mehr Wasser,sondern genieße ein wenig Wein,um deines Magens und deinerhäufigen Kränklichkeit willen.

24 . Etlicher Menschen Sündensind offenbar, schon vor der Un-tersuchung ; bey einigen zeigen siesich erst hernach.

25 . Gleicherweise sind auch di«guten Werke offenbar; und wassich anders verhält, kann nicht ver-borgen bleiben.

Das 6. Kapitel.

Die Knechte sollen ihren Herren gehör»chen; Warnung vor Eigendünkelund Gcitz;

Ermahnung zur Bewahrung des Ge-botes; Pflichten der Reichen.

1. Anechte, die unter dem Zö-che sind, sollen ihre Herren allerEhre werth achten, damit nichtder Name Gottes und die Lehr«gelästert werde. Eph. 6 , s.

2 . Die aber gläubige Herrenhaben, sollen sie nicht verachten,weil sie Brüder sind, sondern umso mehr ihnen dienen, weil esGläubige und Geliebte sind, dieder Wohlthat theilhaftig sind.Dies lehre und ermahne.

z. Wenn jemand anderslehrt, und nicht bey den heil-samen Worten unsers HerrnJesu Christi bleibt, und bey derLehre, die zur Gottseligkeit

führt, Gal. 1, 6. 9. 2. Tim. 1, ir.

4. Der ist aufgeblasen, undweiß nichts, sondern'kränkeltan Streitsucht und Wortzän-kerey, woraus Neid, Hader,Lüste»