802 2. An die Korinther 0 . 10 .
gen der überschwänglichen GnadeGottes an euch,
15 . Gott aber sey Dank fürseine unaussprechliche Gabe!
Das io. Kapitel.
Selbstverthcidigimgdcs Apostels; Warnungror dc» fälschen Aposteln.
1. ^ch, Paulus, bitte euch beyder Vanstmuth und Milde Christi,der ich fwie man mirvorwirftj insAngesicht so demüthig unter enchbin, in Abwesenheit aber so dreistegegen euch. Rom. 12, i.
2. Ich bitte euch aber, fzwingetmich^s nicht, gegenwärtig dreiste zuseyn, und die Dreistigkeit zu zei-gen, mit der ich gegen etliche zuverfahren gedenke, die da von unsdenken, daß wir nach dem Fleischewandeln.
3. Denn ob wir gleich im Flei-sche wandeln, so kämpfen wir dochnicht nach dem Fleische.
4 . Denn die Waffen *, womit wirkämpfen, sind nicht fleischlich, son-dern göttlich-mächtig zu Zerstö-rung der Festungen, indem wir zer-stören die Anschläge 'Cph. 6 , >z. -c.
5. Und alle Höhen, die sich wi-der die Erkenntnis; Gottes erheben,und alle Vernunft gefangen neh-men zum Gehorsam gegen Christus,
6 . Und sind bereit, jeden Unge-horsam zu rächen, sobald euer Ge-horsam vollkommen seyn wird.
7. (§ehet auf das, was vorAugen liegt. Wenn sich je-mand rühmet, daß er Christo an-gehöre, so gedenke er auch wieder-um bey sich selbst, daß wir Christoeben so gut angehören, wie er.
8 . Und wenn ich mich auch nochmehr unserer Gewalt rühmen wür-de, die uns der Herr zu eurer Er-
bauung, nicht zu eurer Zerstörungverliehen hat, so würde ich rächst,Schanden werden. K. 12, s.
y. Damit es aber nicht schein«,als wollre ich euch blos durchBriefe schrecken;
10 . (Denn die Briefe, sagenfit,,sind gewichtig und kräftig, aberchpersönliche Gegenwart ist sciMch,und die Rede elend;)
11. So denke ein solcher, das,wie wir abwesend in Worten durchBriefe sind, wir auch gegenchchin der That seyn werden.
12. Wir wagen es freylich Mguns Gewißen, die sich selbst lolliggleich zu stellen und zu vergleiche,sondern wir messen uns nach «istselbst, und vergleichen uns iiaijmit uns selbst, fnicht mit j«Klugen.st K. 5, i.
13 . Wir rühmen uns almiÄstübermäßig, sondern nach dem Mchides Bezirkes,den unüGott zugethälsthat, gemäß welchem wir auch bist»,euch gelangt sind. Rom. 12, z.
14 . Denn wir überschreiten distGränze nicht, als wären wir Mbis zu euch gelangt; denn bis j«jeuch sind wir ja wirklich mit d«Evangelium Christi gekommen.
15 . Wir rühmen uns also Mjübermäßig in fremden Arbeiten, sBdern wir haben die Hoffnung, d»ßlwir, wenn euer Glaube gewachstseyn wird, durch euch übcrflnßig vemherrlichet werden, innerhalb unseresBezirkes, R°»,. 15, 20.
16. Und daß wir auch in HMdie über euch hinaus liege», dstEvangelium predigen können, s»,daß wir uns nicht in einem frei«'den Bezirke des fdurch anderesschon zu Stande Gebrachtenrühmen brauchen.
17. Wer