1. An die Korinther L. o.
5. Denn obwohl es sogenannteGötter giebt, sey es im Himmeloder auf Erden (wie es denn vieleGötter und viele Herren giebt),
Joh. lO, 34. >c.
6. So haben wir doch nur Ei-nen Gott, den Vater, von welchemalle Dinge sind, und dem auch wirangehören, und nur Einen Herrn,Jesus Christus, durch welchen allesist, und durch den auch wir sind.
7. Diese Erkenntuiß Habenabernicht alle; denn etliche meynen nochimmer, die Götzen seyen etwas,und sie essen es als Götzenopfer;dadurch wird aber ihr Gewissen be-fleckt, weil es schwach ist.
8. Die Speise aber giebt unskeinen Werth vor Gott; denn wirgewinnen nichts, wenn wir essen,und verlieren nichts, wenn wirnicht essen, srsm. 14,17.
9. Sehet aber zu, daß diese eureFreyheit den Schwachen nicht zumAnstoß werde. Gar. s,iz. i.Petr.2,16.
10. Denn wenn dich, der du dieErkenntniß hast, jemand im Götzen-tempel zu Tische liegen sieht: wirdnicht sein Gewissen, weil es schwachist, verleitet werden, auch Götzen-opfer zu essen?
11. Und so geht durch deine Er-kenntniß der schwache Bruder ver-loren, für welchen Christus gestor-ben ist. Slöm. 14, 15.
12. Wenn ihr euch aber auf sol-che Weise an den Brüdern versün-diget, und ihr schwaches Gewissenverletzet, so versündiget ihr euchan Christus.
13. Wenn also die Speise mei-nen Bruder ärgert, so möchte ichin Ewigkeit kein Fleisch essen, ummeinen Bruder nicht zu ärgern.
sk»m. 1», ri. r.K»r. 11, sg.
Das 9. Kapitel.
Paulus prediget unentgeldlich, wird alle»
alles , ermuntert jum ernsten Kampfe/'
1. Sin ich nicht frei) ? Bin ichnicht ein Apostel? Habe ich nichtZesum Christum unfern Herrn ge-sehen? Seyd ihr nicht mein Werkin dem Herrn?
2. Bin ich auch andern nichtApostel, so bin ich es doch euch;denn das Siegel meines Apostelam-tes seyd ihr im Herrn. 2. K°r. ;, 2.;.
3. Meine Verantwortung gegendie, welche mich richten, ist diese:
4. Haben wir nicht das Recht zuessen und zu trinken? r»k. 10, ».
5. Haben wir nicht das Recht,auch ein Weib, die eine Schwesterist, mit umher zu führen, wie dieübrigen Apostel und die Brüder desHerrn, und Kephas? Matth, s, 14.
6. Oder haben ich und Barna-bas allein nicht das Recht, solcheszu thun?
7. Wer zieht je auf eigenen Soldin den Krieg? Wer pflanzt einenWeinberg, ohne von dessen Fruchtzu essen? Oder wer weidet eineHeerde, ohne von der Milch derHeerde zu genießen?
8. Rede ich aber dies nur nachMenschenweise? Sagt es nicht auchdas Gesetz?
9. Denn im Gesetze Moses stehtgeschrieben: „Du sollst dem Och-sen, wenn er drischt, das Maulnicht verkörben." Sorget Gott fürdie Ochsen? 5.Mos.25,4. i.rtm. b,us.
10. Oder sagt Er das nicht viel-mehr um unsertwillen? Denn umunsertwillen ist es geschrieben: DerPflügende pflüge in Hoffnung, undder Dreschende dresche in Hoffnung,Früchte zu genießen. 2. run. 2, s.
11. Da wir euch Geistiges ge-
süet