i. An die Korinther 7. 277
- kommet wieder zusammen, damit
euch der Satan nicht versuche, we-s gen eurer Unenthaltsamkeit.
6. Dies sage ich aber nur ausNachsicht, nicht als Gebot,i 7. Denn ich wünschte, daß ihralle wäret, wie ich; aber jeder, hat seine Gabe von Gott, der eine^ diese, der andere jene. ApG. 26, 2g.
8 . Den Unverheuratheten und^ den Wittwen nun sage ich: es ist
ihnen gut, wenn sie bleiben, wie ich.
9. Können sie sich aber nicht ent-
> halten, so sollen sie Heurathen; dennl es ist besser, Heurathen, als fvon
Begierden^ brennen. 1. rim. 5, 14.
10. Den Verheuratheten abergebiete nicht ich, sonder» der Herr,
^ daß das Weib sich nicht vom Mannescheide. 1. rheff. 4, rs. Matth. 5, 51.
11. Scheidet sie sich aber doch,so bleibe sie unverheurathet, oder
> versöhne sich mit ihrem Manne.So soll auch der Mann sein Weibnicht verstoßen.
12. Den übrigen aber sage ich,
, nicht der Herr: wenn ein Bruder
ein ungläubiges Weib hat, und es, gefällt ihr, bey ihm zu wohnen, soverlasse er sie nicht.
13. Und hat ein gläubiges Weibeinen ungläubigen Mann, und esgefällt ihm, bei.) ihr zu wohnen, soverlasse sie ihn nicht.
14. Denn der ungläubige Mannwird geheiliget durch das gläubigeWeib, und das ungläubige Weibwird geheiliget durch den gläubi-gen Mann; denn sonst wären eureKinder unrein, nun aber sind sie
heilig. Rom. ii, 16.
15 . Will aber der Ungläubigesich scheiden, so mag er sich schei-
- den; der Bruder oder die Schwe-! »er ist in solchem Falle nicht ge-
bunden. Aber im Frieden hat unsGott berufen.
16. Denn wie weißt du, Weib,ob du den Mann nicht selig ma-chen werdest? Oder du Mann, wieweißt du, ob du das Weib nichtselig machen werdest? i. P-tr. z, 1.
17 . Zeder wandle daher ss,wie es ihm der Herr zugetheilt,wie ihn Gott berufen hat. Und solehre ich in allen Gemeinen.
18. Ist einer beschnitten beru-fen, so bleibe er beschnitten. Isteiner unbeschnitten berufen, so lasseer sich nicht beschneiden.
19. Die Beschneidung ist nichts,und die Vorhaut ist nichts, son-dern die Haltung der Gebote Got-tes. Gal. 5, 6 . 6 , 15 .
20. Zeder bleibe in dem Stan-de, in dem er berufen worden.
Sph. 4 , 1.
21. Bist du als Knecht berufen,so laß dich's nicht kümmern. Kannstdu aber frey werden, so machedirs um so mehr zu Nutzen.
22. Denn wer als Knecht vomHerrn berufen ist, der ist ein Frey-gelassener des Herrn. Gleicherweiseist, wer als Freyer berufen ist, einKnecht Christi.
23 . Zhr seyd theuer erkauft;werdet nicht Knechte der Men-schen! K. s, 20.
24 . Za, Brüder! in welchemStande jeder berufen worden,darin bleibe er *or Gott.
25 . Ä)as die Zungfrauen be-trifft, da habe ich kein Gebot vomHerrn; einen Nath aber gebeich,als der ich vom Herrn Barmher-zigkeit erlangt Habe, treu zu scyn.
26. Zch meyne nun, dieses seygut , wegen der bevorstehendenDrangsal ; denn es ist dem Men-schen gut, so zu seyn. N. i. 3". 16,2.
27 . Bist