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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
263
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An die Römer 11. 12.

21. Denn hat Gott der natür-lichen Zweige nicht geschont, somöchte Er auch deiner nicht scho-nen. 2. Petr. 2, 4 . 5 .

22. So sieh denn die Güte unddie Strenge Gottes: die Strengegegen die Gefallenen, die GüteGottes aber gegen dich, wenn dubey der Güte bleibst; sonst wirstauch du abgehauen, J°h. 15, 2.

23 . Und lene dagegen, wennsie nicht im Unglauben verharren,werden eingepfropft werden; dennGott ist mächtig genug, sie wiedereinzupfropfen. 2. K°r. 2, 16.

24 . Denn wenn du aus dem wil-den üelbaume, dem du der Naturnach angehörtest, ausgehauen, und

egen die Natur in den edlen Oel-aum eingepfropft wurdest; wieviel mehr werden die, welche derNatur nach ihm angehören, in ih-ren Oelbaum eingepfropft werden ?

25 . Denn ich will euch, Brüder !dieses Geheimniß nicht bergen (da-mit ihr euch nicht groß dünket):Die Blindheit eines Theiles vonIsrael wird nur so lange dauern,bis die Vollzahl der Heiden einge-gangen seyn wird. Luk. 21, 24.

26. Und dann wird ganz Israelselig werden, wie geschrieben steht:„Aus Sion wird der Erlöserkom-men, und die Gottlosigkeit vonJakob entfernen , 2s. 59, 20.

27. Und dies ist mein Bundmit ihnen, daß ich ihre Sün-den wegnehme." 2 er. 21, 22 . Hebe.

s, s. 10, tö.

28 . Ja, in Hinsicht des Evan-geliums sind sie freylich jetzt Fein-de um euretwillen; aber in Hin-sicht der Erwählung sind sie geliebt»m der Väter willen.

2 y. Denn Gottes Gaben undBerufung können Ihn nie gereuen.

r. rim. 2, 12.

30 . So wie auch ihr ehemalsGott nicht geglaubt, jetzt aber ih-res Unglaubens wegen Barmher-zigkeit erlangt habet;

51. So glauben auch jene jetztnicht, damit durch die euch wider-fahrne Barmherzigkeit auch sie ein-mal Barmherzigkeit erlangen.

32. Denn Gott hat alle inden Unglauben eingeschlossen,damit Er sich aller erbarme.

Gal. 2, 22. Ps. 144 , 9.

33 . A welch eine Tiefe desNcichthumes der Weisheit und derErkenntuiß Gottes! Wie unbegreif-lich sind seine Gerichte! wie uner-forschlich seine Wege!

34 . Denn wer hat den Sinn desHerrn erkannt? Wer ist sein Nath-geber gewesen? 2s. 40,12. 2er. 20, i«.

1. Kor. 2, id.

35 . Oder wer gab Ihm jeetwas zuvor, daß'es ihm ver-golten werden müßte?

36. Denn von Ihm unddurch Ihn und in Ihm sindalle Dinge. Ihm sey Ehrein Ewigkeit! Amen! spr. 16,4.

Das 12. Kapitel.

Ermahnung zum Thun der GerechtigkeitGottes, zur Prüfung des göttlichen Willens,

jum Gebrauche der Gnadengaben, undzur brüderlichen Liebe.

1. Ach bitte euch daher, Brü-der, um der Erbarmnngen Gotteswillen, daß ihr eure Leiber zu ei-nem lebendigen, heiligen, Gottgefälligen Opfer darbringet; dassey euer vernünftiger Gottesdienst.

K. 6, 12.

r. Stellet euch dieser Weltnicht gleich, sondern lasset euchumwändcln durch Erneuerungeures Sinnes, so daß ihr prü-fet, was Gottes Wille, was

gut