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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
251
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An die Römer 3. 4. LSI

, setzt und den Propheten bezeuget

ist, AxG. 15, ll.

22. Die Gerechtigkeit Gottesd nämlich, die da kommt durch den> Glauben an Jesus Christus in alle

und auf alle, die da glauben; dennda ist kein Unterschied.

23 . Denn alle haben gesündi-get, und ermangeln des Ruhmsvor Gott, z. Kön, s,4S,-c.

24. Und werden ohne Ver-dienst gerecht gemacht,durch sei-ne Gnade, durch die Erlösung,die durch Christus Jesus ge-schehen ist, Eph. 2 ,L.

25 . Welchen Gott znr Ver-söhnung dargestellt hat, durchden Glauben an seinVlut,umseine Gerechtigkeit zu zeigendurch Vergebung der Sünden,die vorher begangen wurden,

, 26. Da Gott Nachsicht hatte;

um seine Gerechtigkeit zu zeigen inder jetzigen Zeit, daß Er gerechtist, und gerecht machtchen, der anJesus Christus glaubt.

27 . Wo bleibt nun der Nuhm?Er ist ausgeschlossen. Durch wel-ches Gesetz? etwa durch das derWerke? Nein; sondern durch dasGesetz des Glaubens, s. 4, 2.

28. Denn wir halten dafür,daß der Mensch durch denGlau-ben gerecht gemacht werde, oh-ne die Werke des Gesetzes.

Gal. 2 , i6.

29. Oder ist Gott nur der GottderZuden? nicht auch der Heiden?Freylich auch der Heiden.

30 . Denn es ist doch nur EinGott, der die Beschnittenen gerechtmacht aus dem Glauben, und dieUnbeschnittenen durch den Glau-ben. AxG. 15 , tf.

31 . So heben wir also das Ge-setz auf durch den Glauben? Das

sey ferne! sondern wir richten viel-mehr das Gesetz auf.

Das 4. Kapitel.

Die Rechtfertigung durch den Glauben wirdLurch Davids Zcugnili und AbrahamsBeyspicl bestättiget.

1. Äbas können wir denn sa-gen, daß Abraham unser Vatererlangt habe, dem Fleische nach?

2. Denn wenn Abraham durchWerke gerecht wurde, so hat erwohl Nuhm, aber nicht vor Gott.

3. Was sagt aber die Schrift?Abraham hat Gott geglaubt,und das ist ihm zur Gerechtig-keit gerechnet worden." 1. M»f.

15, 6. Gal. 5 , 6.

4 . Nun aber wird dem, der Werkethut, der Lohn nicht aus Gnade,sondern aus Schuldigkeit zuge-rechnet;

5 . Dem aber, der keine Werk«thut, aber an den glaubt, der dieGottlosen gerecht macht, dem wirdsein Glaube zur Gerechtigkeit ge-rechnet nach dem Ngthschlusse derGnade Gottes, K.;, 2».

6. Eben so preiset auch Davidden Menschen selig, dem Gott Ge-rechtigkeit zurechnet ohne Werke:

7.Selig sind die, derenÜbertretungen vergeben, undderen Sünden bedecket sind.

8. GeligderMann, dem derHerr die Sünde nicht zurech-net," Pb »!' 1. 2.

9. Gilt nun diese Seligpreisungnur für die Beschnittenen? oderauch für die Unbeschnittenen? Wirsagten ja, daß dem Abraham derGlaube zur Gerechtigkeit gerech-net worden.

10. Wann ward ihm denn der-selbe zugerechnet? Nach der Be-schneidung , oder vor der Beschnei-dung? Nicht nach der Beschnei-dung,