An die Römer 2
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und der Wahrheit ungehorsam, derUngerechtigkeit aber ergeben sind,Ungnade und Zorn;
9. Trübsal und Äugst über dieSeele eines jeden Menschen, derBöses thnt, zuerst des Juden, unddann auch des Heiden;
10. Herrlichkeit aber und Ehreund Friede einem jeden, der Gutesthut, zuerst dein Inden, und dann
! auch dein Heiden.
! 11. Denn bei, Gott gilt kein An-
sehen der Person. .wG. io. Z4.
12. Denn die ohne Gesetz ge-sündiget haben, werden auch ohne
> Gesetz verloren gehen; und die un-ter dem Gesetze gesündiget haben,werden durch das Gesetz gerichtetwerden.
13. (Denn nicht die Hörer desGesetzes sind gerecht vor GotN son-dern die Thäter des Gesetzes wer-
^ ' den gerechtfertiget werden. i.2°h. 3, r.
14 . Denn wenn die Heiden, diekein Gesetz haben, von Natur thun,was das Gesetz befiehlt, so sind sie,die kein Gesetz haben, sich selbstGesetz,
15 . Und zeigen, daß der Inhaltdes Gesetzes in ihre Herzen geschrie-ben sey, indem ihnen ihr Gewissendavon Zeugniß giebt, und ihre Ge-danken, die sich unter einander alt-klugen oder lossprechen.)
16. ^Gerichtet, sage ich, werdensiej an jenem Tage, da Gott, nachmeinem Evangelium, das Verbor-gene der Menschen durch IesuSChristus richten wird.
17 . Wenn nun du ein Jude heißt,und dich auf das Gesetz verläßt,und dich Gottes rühmst,
18 . lind seinen Willen weißt,
' und durch das Gesetz belehrt, das
Bessere anerkennst,
ist. Und dir zutrauest, ein Weg-
weiser der Blinden und ein Lichtderer zu seyn, die in Finsterniß
sind, Matth. ,5, 14.
20. Ein Unterweiser der Unver-ständige», ein Lehrer der Unmün-digen , weil du die Form dex Er-kenntlich und Wahrheit im Ge-setze hast:
21. Warum lehrest du andere,und dich selbst lehrest d» nicht? Dupredigest: man soll nicht stehlen;und stiehlst selber. Matth, 4.
22. Du sagst, man soll nicht ehe-brechen; und brichst selber die Ehe.Du verabscheuest die Götzenbilder,und raubest Gott, was sein ist.
2z. Wie kannst du dich nun desGesetzes rühmen, da du doch durchUebertretnng des Gesetzes Gottentehrest? A. y, 4 .
24 . Denn eurethalben wird derName Gottes gelästert unter denHeiden, wie geschrieben steht.
3 t. 5 r, ».
25 . Ä)ieBeschiieidnng nütztfrey-lich wohl, wenn du das Gesetz hältst;wenn du aber ein (Übertreter desGesetzes bist, so ist deine Beschnei-dung Vorhaut geworden.
26. Wenn nun ein Unbeschnit-tener die Vorschriften des Gesetzesbeobachtet, wird dann seine Vor-haut nicht für Beschueidung gerech-net werden?
27 . Und wird nicht ein solchervon Natur Unbeschnittener, derdas Gesetz beobachtet, dich richten,der du bey dem Buchstaben und derBeschueidung ein Uebertreter desGesetzes bist?
23 . Denn der ist kein Jude,der es blos äußerlich ist; nochist das die Veschnciduug, dieäußerlich am Fleische geschieht;
29. S o n d ern d er i st 'e i n I u d e,der es im Innern ist; und die
Ve-