Druckschrift 
Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
233
Einzelbild herunterladen
 

232

Apostel-Geschichte 21.

? LZ. So thne nun, was wir dir, sagen. Es sind vier Männer bey uns,: die ein Gelübd auf sich haden.

: 24 . Diese nimm zu dir, reinige

> dich mit ihnen, und trage die Ko-sten für sie, daß sie sich das Haupt

^ scheren. Und so werden alle iune^ werden, daß an dem, was sie vondir vernommen, nichts ist, son-der» daß du selbst auch das Gesetz, beobachtest, und darnach wandelst.

> K. lü, IS. >c.

25. Was die Gläubigen aus denHeiden betristt, so haben wir ihnengeschrieben und beschlossen, daß sienichts dergleichen beobachten, son-dern nur sich enthalten sollen vomGötzenopfer und Blute,vom Erstick-ten nnd von derHurerey. K. is, 20 . 29 .

26 . Da nahm Paulus die Män-ner zu sich, und ging am folgen-den Tage mit ihnen gereinigt inde» Tempel, und zeigte an, daßer die Tage der Neinigung aushal-ten wolle, bis für einen jeden ausihnen das Opfer dargebracht wäre.

27. Äls aber die sieben Tagezn Ende gingen, sahen ihn Judenaus Asien im Tempel; die brachtendas ganze Volk in Aufruhr, legtenHand an ihn, und schrieen: «. 24 , is.

28. Ihr Männer von Israel!Helft! Hier ist der Mensch, der alleallenthalben lehrt wider das Volk,wider das Gesetz und diese Stätte;ja er hat sogar Heiden in den Tem-pel geführr und diesen heiligen Ortentweiht. 5 . Mos. 2 z, Z.

^ 29 . Sie hatten nämlich Tro-

phimnS den Epheser vorher bey> ihm in der Stadt gesehen und glaub-! ten, Paulus hätte ihn indenTem-! pel geführt. K. 20, 4.

30. Da kam die ganze Stadt inBewegung, und es entstand einZusammenlauf des Voltes. Sie

ergriffen den Paulus und schlepp-ten ihn zum Tempel hinaus, undsogleich wurden die Thüren ver-schlossen. K. 2 b, 21 .

31. Da sie ihn nun todtschla-geu wollten, wurde dem Oberstender Wache angczeigt, daß ganzJerusalem in Aufruhr sey.

32. Dieser nahm sogleich Sol-daten und Hanptleute zu sich, undeilte hinab unter sie. Sobald sieden Obersten und die Soldaten sa-hen, hörten sie auf, den Pauluszu schlagen.

33. Da trat der Oberste hinzu,nahm den Paulus, und ließ ihnmit zwcy Ketten schließen, undfragte: wer er sey, und was ergethan habe.

34. Da riefen die einen dies,die andern das, unter dem Volke.Und weil er wegen des Lärmensnichts gewisses erfahren konnte, be-fahler, ihn aufdie Burg zu führen.

35. Als er nun auf die Stufenkam, mußten ihn die Kriegsleutetragen, wegen der Gewalt desVolkes.

36. Denn es lief eine MengeVolks nach , und schrie: Weg mit

ihm! K. 22 , 22 . 2oh. ly, 15.

37. Da man nun Paulus in dieBurg einführcn wollte, sprach er zudem Obersten: Ist es mir erlaubt,etwas mit dir zu reden? Diesersprach: Verstehst du griechisch?

38. Bist du nicht Mer Aegyp-ter, der vor diesen Tagen einenAufr: hr erregte, und viertausendMeuchelmörder in dieWüste führte?

39. Paulus sprach zu ihm: Ichbin ein Jude aus Tarsus, Bürgereiner nicht unberühmten Stadt Ci-liciens. Ich bitte dich nun, er-laube mir, zum Volke zu sprr-chen. s. q, 11 . 22 . z.

4k). Da