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Apostel-Geschichte o.
<AauluS blieb dann noch einigeTage bey den Jüngern zu Da-maskus ,
L0. Und predigte sogleich in den! Synagogen Zesum, daß Er deri Sohn Gottes sey.
! 21 . Da staunten alle, die es hör-
ten, und sprachen: Ist dieser esnicht, der in Jerusalem wüthete ge-gen die, so diesen Namen anrufen?auch hieher ist er darum gekom-men, um sie gebunden zu den Ho-henpriestern zu führen.
22. Saulus aber wurde immermehr befestiget, und widerlegte dieZuden, die zu Damaskus wohnten,indem er bewies, daß dieser derChristus sey. «. is, äs.
2Z. Nachdem aber viele Tage ver-gangen waren, machten die Judenden Anschlag, ihn uwzubringen.
2. Kor. ii, 32.
24. Ihr Anschlag aber wurdedem Saulus entdeckt. Nun bewach-ten sie Tag und Nacht die Thore,damit sie ihn umbrächten.
25. Da nahmen ihn dieIüngerdes Nachts, und ließen ihn in ei-nem Korb über die Mauer hinab.
26. Äls er nach Ierusalem kam,suchte er sich an die Iünger anzu-schließen ; aber alle fürchteten ihn,
i indem sie nicht glaubten, daß er ein> Jünger wäre. Gai. i, is.
2?. Barnabas aber nahm sich sei-ner an, und führte ihn zu den Apo-I steln, und erzählte ihnen: wie er auf- dem Wege den Herrn gesehen, unddaß Er mit ihm geredet, und wie' er zu Damaskus freymüthig im Na-menIesu geprediget hätte.«. 26,22.23.
28. Nun ging er mit ihnen ausund ein zu Ierusalem, und predigtefreymüthig den Namen des HerrnJesu.
2y. Er redete auch zu den Heidenund stritt mit den Griechen; sie abertrachteten ihn zu tödten.
30. Als dies die Brüder erfuh-ren, begleiteten sie ihn nachCäsarea,und ließen ihn dann nach TarsuSziehen. K. 11 , 25 .
31 . Nun genoß die GemeineFrieden in ganz Iudäa, Galiläa,und Samaria, erbaute sich, undwandelte in der Furcht des Herrn,und ward mit dem Tröste des heili-gen Geistes erfüllt.
32. Es geschah, daß Petrus,als er alle besuchte, auch zu den Hei-ligen kam, die zu Lydda wohnten.
33. Dafand er einen Mann, Ae-neas mit Namen, der schon acht Fah-re zu Bette lag, weil er gichtbrüchigwar.
34. Und Petrus sprach zu ihm:Aeneas! der Herr Jesus Chri-stus macht dich gesund; steh aufund bereite dir selbst dein Bett. Undsogleich stand er auf. Ma«h. g, s.
35. Und es sahen ihn alle, die zuLydda und Saroua wohnten, undsie bekehrten sich zum Herrn.
36. 2» Joppe aber war eineIüugerin, TabithamitNamen (wel-ches griechisch so viel als DorkaSheißt). Diese war voll guter Werkeund Almosen, die sie übte.
37 . Es geschah nun in denselbenTagen, daß sie erkrankte und starb.Man hatte sie gewaschen und indas Obergemach gelegt.
38. Weil aber Lydda nahe beyFoppe liegt, und die Iünger hör-ten, daß Petrus daselbst wäre, schick-ten sie zwey Männer zu ihm, undließen ihn bitten: Komm doch un-verzüglich zu uns!
3y. Petrus stand auf und gingmit ihnen. Als er ankam, führten14 sie