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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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175
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Johannes 12. i?S

6 . Das sagte er aber nicht, alshätte er sich um die Armen be-kümmert; sondern weil er ein Diebwar, und den Beutel führte, unddas, was eingelegt ward, nachtrug.

7. Da sprach Jesus: Lasset siedies für den Tag meiner Begräbnißverwenden.

8. Denn die Armen habt ihrallezeit bey euch; mich aber habtihr nicht allezeit. Mt. 26, i«.

y. Aa nun eine große MengeJuden erfuhr, daß Er da sey, ka-men sie nicht allein um Jesu willen,sondern auch um den Lazarus zusehen, welchen Er von den Todtenauferweckt hatte. «. il, »z.

10. Darum faßten die Hohen-priester den Entschluß, auch denLazarus zu tödten,

11. Weil so viele Juden um sei-netwillen hingingen und an Iesumglaubten.

12. Als des andern Tages dieVolksmenge, die zum Feste gekom-men war, hörte, daß Jesus nachJerusalem käme ; M««h. 21, s.

13. Nahmen sie Palmzweige,gingen hinaus Ihm entgegen, undriefen: Hosianna! gelobt sey, derda kommt, im Namen des Herrn!der König Israels! ein. lg, sr.

14 . Jesus aber fand einen jun-gen Esel, und setzte sich darauf,wie geschrieben steht: Sach, g, g.

15 . „Fürchte dich nicht, Toch-ter Sion! sieh, dein König kommt,sitzend auf einem Esels-Fullen."

16. Dies verstanden seine Jün-ger anfangs nicht; als aber Jesusverherrlichet war, da dachten siedaran, daß dies von Ihm geschrie-ben stehe, und daß sie Ihm diesgethan hätten.

17. Das Volk aber, da» Ihn

begleitete, bezeugte es öffentlich,daß Er Lazarus aus dem Grabe ge-rufen , und von den Todten aufer-weckt habe.

18. Darum ging Ihm auch da»Volk entgegen, weil es gehört hat-te, daß Er dieses Zeichen gethanhätte.

19. Die Pharisäer sprachen un-ter einander: Da seht ihr's, daßwir nichts ausrichten; sieh! all»Welt läuft Ihm nach!

20. Es waren aber auch einigeHeiden unter denen, die fnach Je-rusalems hinauf gekommen waren,um am Feste anzubethen.

21. Diese traten zu Philippus,der von Bethsaida aus Galiläa war,bathen ihn und sprachen: Herr!wir möchten gerne Iesum sehen.

Luk. lg, r.

22. Philippus kam und sagte esAndreas, und Andreas und Philip-pus sagten es Jesu.

23 . Jesus aber antwortete ihnenund sprach: Die Stunde ist gekom-men, daß der Menschen-Sohn ver-herrlichet werde. K. > 7 ,1.

24 . Wahrlich, wahrlich! ich sageeuch: wenn das Weitzenkorn nichtin die Erde fällt, und erstirbt, sobleibt es allein; wenn es aber er-stirbt, so bringt es viele Frucht.

t. Kor. 15,

25 . Wer sein Leben lieb hat,der wird es verlieren; und wersein Leben haßt in dieser Welt,der wird es zum ewigen Lebenerhalten. Luk. t 7 , r;.

26. Wer mir dienen will, derfolge mir nach, und wo ich bin, dasoll mein Diener auch seyn. Wennmir jemand dient, so wird mein Va-ter ihn ehren, s. i», r.

27 . Jetzt ist meine Seele bettübt.Und was soll ich sagen? Vater! hilf

mir