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Johannes 11.12.
nenr Löset ihn auf, und lasset ihngehen.
45. Riele nun von den Juden,die zu Maria und Martha gekom-men waren, und mit angesehenhatten, was ZesuS that, glaubtenan Zhn. «. io, 42.
46. Einige von ihnen aber gin-gen hin zu den Pharisäern, undsagten ihnen, was ZesuS gethanhatte.
47. Da versammelten die Ho-henpriester und Pharisäer den ho-hen Nath, und sprachen: Wasthunwir? denn dieser Mensch thut vieleZeichen. Matth. 26, r. AxG. 4, 27.
46. Lassen wir Ihn so fortfah-ren, so werden noch alle an Zhnglauben. Dann kommen die Rö-mer, und nehmen uns Land undLeute weg.
49 . Einer aber von ihnen, Kai-phas mit Namen, der in diesemZahre Hoherpriester war, sprachzu ihnen: Zhr wisset nichts,
50. Und bedenket nicht, daß esbesser für uns ist, es sterbe EinMensch für das Volk, als daß dasganze Volk zu Grunde gehe, «.is,14.
51 . Dies sagte er aber nicht aussich selbst, sondern da er desselbenJahres Hoherpriester war, weissag-te er: daß Jesus für das Volksterben würde.
52 . Doch nicht nur für dasVolk allein, sondern damit Erdie zerstreuten Kinder Gottes,in Eins zusammenbrächte.
Ephes. 2, » 5 .16.
53. Ron diesem Tage an faß-ten sie den Beschluß, Zhn zu tödten.
Matth. l2, l 4 .
54. Daher wandelte Zesus nichtmehr öffentlich unter den Zuden,sondern entfernte sich von da in ei-
ne Gegend, nahe bey der Wüste,in eine Stadt, die Ephrem heiß«,und hielt sich daselbst mit seinenZüngern auf.
55. Nun war aber das Oster-fest der Zuden nahe, und viele ausder Gegend begaben sich vor Osternnach Zerusalem hinauf, um sich jnreinigen.
56. Diese nun suchten Zesuindaselbst, und wie sie im Tempelumher standen, sprachen sie zu ein-ander: Was dünkt euch, kommt E,wohl nicht auf das Fest?
57. DieHohenpriesterund Phari-säer aber hatten Befehl gegeben : werda wisse, wo Er wäre, der solle esanzeigen, damit sie Zhn ergreifenkönnten.
Das 12 Kapitel.
Maria salbet Jesum; Sein Einzug in I«,rusalem; Stimme vom Himmel.
1 . Techs Tage vor dem Oster-feste kam Zesus nach Bethanien,wo Lazarus gestorben, und von Ze-sus auferweckt worden war. Mt. 2 ö,s.
2 . Daselbst bereiteten sie Zhmein Abendmahl. Martha diente;Lazarus aber war einer von denen,die mit Zhm zu Tische lagen.«. il. i».
3 . Maria aber nahm ein PfundSalbe von ächtem Narben-Oel,das sehr köstlich war, und salbte da-mit die Füße Zesu, und trocknetesie mit ihren Haaren. Und der Ge-ruch der Salbe verbreitete sich durchdas ganze Haus. Mark. 14 , r.
4. Da sagte einer von seinenZüngern, Zudas Zskariot, derZhn hernach verrieth:
5. Warum hat man diese Salbenicht lieber verkauft um dreyhun-dert Denare, und sie den Armengegeben?
6. Das