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Johannes 10. 11.
Johannes anfangs getauft hatte,und da blieb Er.
41. Und viele kamen zu Ihm,und sprachen: Johannes hat zwarkein Zeichen gcthan;
42. Aber alles, was Johannesvon diesem gesagt hat, ist wahr.Und es glaubten daselbst viele anIhn. K. 8, Z0.
Das ii. Kapitel.
Auferweckung des Lazarus.
1. Ein gewisser Lazarus von Be-thanien, einem Flecken, wo Mariaund Martha ihre Schwester wohn-ten, war krank. Luk. zs.
2. (Dies war jene Maria, dieden Herrn mit Salbe gesalbt, undseine "Füße mit ihren Haaren ge-trocknet ; ihr Bruder Lazarus warkrank.) K. i2, z. L»k. 7, so.
z. Seine Schwestern sandtennun zu Iesus, und ließen Ihm sa-gen : Herr sieh! den du lieb hast,der ist krank.
4. Als Jesus dies hörte, sprachEr zu ihnen: Diese Krankheit istnicht zum Tode, sondern zur EhreGottes; damit der Sohn Gottesdadurch verherrlichet werde. K. y, z.
5. Obgleich nun Jesus Marthaund ihre Schwester Maria und denLazarus lieb hatte,
6. So blieb Er doch, als Ervonseiner Krankheit hörte, noch zweyTage an dem Orte, wo Er war.
7. Hernach erst sprach Er zuseinen Jüngern: Lasset uns wiedernach Judäa gehen.
8. Dis Jünger sprachen zu Ihm:Rabbi! erst neulich wollten dich dieJuden steinigen und doch willst duwieder dahin gehen? K. 8, so.
y. ZesuS erwiederte: Hat derTag nicht zwölf Stunden? Wer
am Tage wandelt, der stößt nichian; denn er sieht das Licht derWelt.
10. Wer aber des Nachts wan-delt, der stößt sich, weil kein Lichtin ihm ist.
11. Nachdem Er dies gesagt,sprach Er zu ihnen: Lazarus, unserFreund, schläft; aber ich gehe hi»,daß ich ihn aufwecke. Me. g, 24.
12. Da sagten seine Zünger:Herr! wenn er schläft, so wird esbesser mit ihm.
13. IesuS hatte dies von seinemTode gesprochen; sie aber mepnten,Er rede vom gewöhnlichen Schlaft.
14. Darauf sagte ihnen also Je-sus gerade heraus: Lazarus ist ge-storben ;
15. Und ich bin froh, daß ichnicht dort war, um euretwillen,damit ihr glaubet. Nun aber las-set uns ju ihm gehen.
16. Da sprach Thomas, Didy-mus zngenannt, zu den Mitjnn-gevn: Lasset uns auch mitgehcn,daß wir mit Ihm sterben!
17. Äa nun Iesus ankam, fandEr, daß er schon'vierTage nn Gra-be liege.
18. Bethanien war nahe beyIerusalem, ungefähr fünfzehn Sta-dien weit.
ly. Daher waren viele Indenzu Martha und Maria gekommen,um sie über ihren Bruder zu trösten.
20. Als nun Martha hörte, daßJesus käme, eilte sie Ihm entge-gen; Maria aber blieb zu Hausesitzen.
21. Da sprach Martha zu Ie-sus: Herr! wärest du hier gewe-sen, mein Bruder wäre nicht ge-storben.
22. Aber ich weiß auch jetzt noch,
was