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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Johannes 7. 8.

ihnen, der nämliche, der des Nachtszu Ihm kam, und einer von ihnenwar: K. z, 2.

51. Verdammt denn unser Ge-setz auch einen Menschen, ehe manihn selbst gehört, und, was er ge-than, untersucht hat?

52. Sie antworteten und spra-chen zu ihm : Bist du auch ein Ga-liläer? Forsche in der Schrift, unddu wirst sehe», daß aus Galiläakein Prophet aufsteht. Luk. 22, sg.

5Z. Und nun ging jeder wiedernach Hanse.

Das 6. Kapitel.

Jesus rcrgjcbt der Ehebrecherin, widerlegtdie Pharisäer; sic wollen Ihn steinigen.'

1. Jesus aber begab sich aufden Oelberg hinaus.

2. Früh morgens kam Er wiederin den Tempel, und alles Volk kamzu'Ihm. Er setzte sich und lehrte sie.

3. Die Schriftgelehrten undPharisäer aber brachten ein Weibzu Ihm, welches sie im Ehebruchergriffen, stellten sie in die Mitte,

4. Und sprachen zu Ihm: Mei-ster ! dieses Weib ist gerade auf fri-scher That im Ehebruch ergriffenworden.

5. Nnn hat uns Moses im Ge-setze befohlen, solche zu steinigen;was sagst du dazu ? z. M°s. 20,10.

6. Dies sagten sie nur, um Ihnzu versuchen, und Ihn verklagen zukönnen. Jesus aber bückte sich nie-der und schrieb mit dem Finger aufdie Erde.

7. Als sie nnn fortfuhren, Ihnzu fragen, richtete Er sich auf, undsprach zu ihnen : Wer unter euchohne Sünde ist, der werfe den er-sten Stein auf sie. Rom. 2, 1.

8. Und Er bückte sich wieder, undschrieb auf die Erde.

9. Da sie dies hörten, gingensie fvon ihrem Gewiffen bestraft,j ei-ner nach dem andern hinaus, vonden Aeltesten angefangen bis zuden Jüngsten, und Jesus ward al-lein gelassen, und das Weib, dasin der Mitte stand.

10. Jesus aber richtete sich aus,und da Er niemand sah, als dasWeib, sprach er zu ihr: Weib!wo sind deine Ankläger ? Hat dichniemand verdammt?

11. Sie antwortete: Niemand,Herr! Da sprach Jesus zu ihr: Sowill ich dich auch nicht verdammen.Geh hin, und sündige nicht mehr!

K. 5, i».

12. Ein andermal redete Jesuszu ihnen und sprach: Ich bindas Licht der Welt! Wer mirnachfolgt, der wird nicht in derFinstern iß wandeln, sonderndas Licht des Lebens haben.

K. !, 5. 0. Is. 42, 6. 7.

13. Da sprachen die Pharisäerzu Ihm : Du zeugest von dir selbst;dein Zeugniß ist nicht wahr.

14. Jesus antwortete und sprachzu ihnen: Wenn ich auch von mirselbst zeuge, so ist mein Zeugnißdoch wahr. Denn ich weiß, wo-her ich gekommen bin, und wohinich gehe. Ihr aber wisset nicht,woher ich komme, oder wohin ichgehe.

15. Ihr richtet nach dem Flei-sche; ich richte niemand,

16. Und wenn ich auch jemandrichte, so ist mein Gericht wahr-haftig ; denn ich bin nicht allein,sondern ich und der Vater, dermich gesandt hat. K. iS, »2.

17. llnd es steht in eurem Ge-setze geschrieben: „Das Zeugnißvon zwey Menschen ist wahr.

5. Mos. 17, tz. Mt. l«. lb. 2. Kor. IZ, ,.

18. Nun