LukaS 15. 16.
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und fiel ihm um den Hals, undküßte ihn. 2. Kö».zz.
21 . Der Sohn fing an und sprachzu ihm: Vater! ich habe gesündigetwider den Himmel, und an dir, undich bin nicht werth dein Sohn zuheißen.
22 . Der Vater aber sprach zn sei-nen Knechten : Geschwind bringetdas beste Kleid heraus und ziehet esihm an, und gebet ihm einen Ningan seine Hand, und Schuhe an sei-ne Füße;
23. Nehmet ein gemästetes Kalbund schlachtet es; wir wollen essenund fröhlich seyn;
24. Denn dieser mein Sohn wartodt, und ist nun wieder lebendiggeworden; er war verloren und istnun wieder gefunden worden. Dafingen sie an ein Freudenmahl zuhalten, Ephcs. 2, 5.5,
25. Sein ältester Sohn aber warauf dem Felde. Und als er zurückkam und sich dem Hause nahete, hörteer Musik und Tanz.
26 . Da rief er einen Knecht her-bey und fragte, was das wäre?
27. Dieser antwortete ihm: DeinBruder ist gekommen, und da hatdein Vater ein gemästetes Kalbschlachten lassen, weil er ihn gesundwieder erhalten hat.
28. Er aber ward zornig, undwollte nicht hineingehen. Da gingder Vater heraus, und redete ihm zu.
2 y. Er aber erwiederte und sprachzu seinem Vater: Sieh! so vieleJahre diene ich dir, und habe niedein Gebot übertreten; und niemalshast du mir einen Bock gegeben, daßich mit meinen Freunden hätte fröh-lich seyn können.
30. Da aber dieser dein Sohngekommen ist, der sein Vermögenmit Huren durchgebracht hat, laßt
du ihm ein gemästetes Kalb schlach-ten.
31 . Er aber sprach zu ihm: MeinSohn! du bist ja immer bey mir,und all das Meinige ist dein.
32. Jetzt aber mußte ich mich jadoch freuen und fröhlich seyn; denndieser dein Bruder war todt, undist wieder lebendig geworden; er warverloren, und ist wieder gefundenworden.
Das 16. Kapitel.
Der ungerechte Haushälter; Verschiedeneres«ren; Der reiche Mann und arme Lazarus.
1 . Er sagte auch zu seinen Jün-gern : Es war ein reicher Mann,der hatte einen Haushalter, welcherbey ihm angegeben ward, als ver-schwendete er sein Vermögen.
2. Er ließ ihn also kommen, undsprach zu ihm: Was muß ich vondir hören? Gieb Rechenschaft vondeiner Haushaltung, denn du kannstnicht mehr Haushälter seyn.
3 . Da sprach der Haushalter beysich selbst: Was soll ich anfangen,da mir mein Herr die Haushaltungabnimmt? Graben kann ich nicht,und zu betteln schäme ich mich.
4. Ich weiß, was ich thue, damit,wenn ich nun von der Haushaltungabgesetzt werde, sie mich in ihre Häu-ser aufnehmen.
5 . Nun rief er einen jeden vonden Schuldnern seines Herrn zu sich,und sprach zum ersten: Wie vielbist du meinem Herrn schuldig?
6. Dieser sprach: Hundert Ton-nen Oel. Er erwiederte: Nimmdeine Handschrift, und setze dich so-gleich, und schreibe: fünfzig.
7 . Sodann sprach er zum andern:Und du, was bist du schuldig? Die-ser antwortete: Hundert Malte»
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