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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Markus 6.

3 . Ist Er denn nicht der Zim-mermann? der Sohn Mariens?IakobuS und Joses und Judas undSimonS Bruder? Und sind nichtauch seine Schwestern hier bep uns ?Und sie ärgerten sich an Ihm. re. 22.

4 . Da sprach Jesus zu ihnen:Ein Prophet ist nirgends wenigergeehrt, als in seiner Vaterstadtund in seinem Hause und bey sei-nen Verwandten. 2»h. 4,44.

5. Und Er konnte da* keine Wun-der wirken, ausser, daß Er einigenwenigen Kranken die Hände auflegteund sie heilte. L>a. 13, sa.

6 . Er verwunderte sich über ihrenUnglauben, und ging in den umlie-genden Flecken umher und lehrte.

7. Äann rief Er die Zwölfe zusich, und sandte sie Paar und Paaraus, und gab ihnen Macht über dieunreinen Geister. Matth, io, i.

8 . Er gebot ihnen, nichts mit aufden Weg zu nehmen, als nur einenWanderstab; keine Reisetasche, nochBrod, noch Geld im Gürtel.

9.. Sie sollten nur Sohlen tra-gen, und nicht zwey Nocke anziehen.

10. Und Er sprach weiter zu ih-nen: Wenn ihr in einem Hause ein-kehret, so bleibet in demselben, bisihr von da weiter gehet. Mth. 10, n.

11. Wenn euch aber jemand nichtaufnehmen,und euch nicht hören wird,so gehet von da heraus, und schüt-telt den Staub von euren Füßen ab,zum Zeugnisse wider sie.

12. Sie gingen also hin, undpredigten, daß man Buße thunsollte.

13. Sie trieben auch viele Teu-fel aus, salbten viele Kranke mitOcle, und heilten sie.

14. Äuch der König Herodeshörte davon (denn Sein Name war

überall bekannt) und sprach; Io»Hannes der Täufer ist von denTodten auferstanden, darum wir-ken solche Wunderkräfte in ihm.

Matth. l4, l.

15 . Ändere aber sprachen: Esist Elias. Wieder andere sagten:Es ist ein Prophet, oder wie ei-ner der Propheten. Maul,. -6, 14.

16. Da Herodes dies hörte, sagteer: Johannes ist es, den ich habeenthaupten lassen; der ist von denTodten auferstanden.

17. Herodes hatte nämlich hin-geschickt, den Iohannes ergreifenund gefesselt ins Gefängnis wer-fen lassen, wegen der Herodias,dem Weibe seines Bruders Philip-pus, weil er sie zur Ehe genommen

Hütte. Matth. 14, 3. Luk. 3, ly. 20.

18. Denn Iohannes hatte zu He-rodes gesagt: Es ist dir nicht er-laubt, das Weib deines Bruderszu haben.

19. Deswegen strebte ihm He-rodias nach dem Leben und wollteihn tödten, konnte aber nicht.

20. Denn Herodes hatte Ehr-furcht vor Iohannes, weil er ihn alseinen gerechten und heiligen Mannkannte. Er nahm ihn in Schutz, folg-te ihm in vielen Stücken, was er vonihm hörte, und er hörte ihn gern.

Li. Als nun ein gelegener Tageintraf, Herodes Geburtstag, woer den Großen, den Hauptleutenuud den Vornehmsten von Galiläaeine Mahlzeit gab, Matth. 14, 6.

22. Wobei) auch die Tochter derHerodias auftrat und tanzte, und deinHerodes und seinen Gasten wohl-gefiel ; da sagte der König zu demMägdlein: Begehre von mir wasdu willst, ich will es dir geben.

25 . Za er schwur ihr: Was dnimmer von mir begehrst, ich will