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Matthäus 26.
ken von diesem Gewächse des Wein-stocks , bis zu jenem Tage, da iches mit euch von neuem im ReichemeinesVaters trinken werde.Mk.14, 2s.
30. lind nachdem sie den Lvb-gesang gesprochen hatten, gingensie hinaus an den Oelberg. Mar». 14,
2ö.
31. Da sagte Jesus zu ihnen:Ihr werdet euch alle an nur är-gern in dieser Nacht. Denn es stehtgeschrieben: „Ich will den Hirtenschlagen, unddieSchaafe der Heer-de werde» zerstreut werden. Mare.
14 , 27 . Zach. Ich 7 .
32. Wann ich aber werde auf-erstanden seyn, werde ich euch vor-aus gehen nach Galiläa.
35. Da fiel Ihm Petrus in dieRede, und sprach zu Ihm: Wennsich alle an dir ärgern, so werdedoch ich niemal mich ärgern.
34. Iesus sprach zu ihm: Wahr-lich, ich sage dir: I" dieser Nacht,ehe der Hahn kräht, wirst du michdreymal verläugnen. Mark. 14, 30.
35. Petrus sagt zu Ihm: Undwenn ich auch mit dir sterbenMüßte, so will ich dich doch nichtverläugnen. Gleicherweise redetenauch alle übrige Iünger.
36. 2)ann kam Iesus mit ihnenzum Landguts, Gethsemane ge-nannt, und sprach zu seinen Iün-gern: Setzet euch hier, während ichdorthin gehe und bethe. Mre. 14,32.
37. Den Petrus und die zwcySöhne des Zebedäus nahm Er mitsieb, und fing nun an sich zu be-trüben und zu zagen. K. 20 , 23 .
38. Dann sprach Er zu ihnen:Tief betrübt ist meine Seele,bis zum Tode ; bleibet hier und wa-chet mit mir. Mark. 14, 34 .
3Y. Er ging noch ein wenigvorwärts, fiel auf sein Angesicht
nieder und bethete, indem Er sprach:Mein Vater, wenn es mög-lich ist, so gehe dieser Kelchvon mir vorüber! doch nichtwie ich will, sondern wie du
willst. Luk. 22, 41.
40. Er kommt wieder zu seinenIüngern, findet sie schlafend undsagt zu Petrus: Also vermochtetihr nicht eine Stunde mit mir zu
wachen? Mark. 14, 37. 3ö.
41. Wachet und bethct, daßihr nicht in Versuchung fallet.Der Geist ist zwar willig, aberdas Fleisch ist schwach.'
42. Darauf ging Er zum zwey-tenmale hin, und bethete, indemEr sprach: Mein Later, ist es nichtmöglich, daß dieser Kelch vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, sogeschehe dein Wille!
43. Und Er kommt und findetsie abermal schlafend, denn ihr«Augen waren beschwert.
44. Er ließ sie aber, und gingwieder hin und bethete zum drit-tenmale, indem Er die nämlichenWorte sprach.
45. Dann kommt Er zu seinenIüngern, und sagt zu ihnen: Ihrschlafet noch, und ruhet? Seht dieStunde ist gekommen, da der Men-schen - Sohn in die Hände derSünder überliefert wird.
46. Stehet auf, lastet uns gehen.Sehet, es naht sich, der mich ver-
räth. 2°H.I4,3I. Mar». 14, 42.
47. lind da Er noch redete,sieh, da kain Iudas, einer von denZwölfen, und mit ihm ein großerHaufen mit Schwertern und Stan-gen, abgeschickt von den Hohen-priestern und Aelteften des Volks.
Mark. 14, 43. Joh. ig, 13.
43. Sein Verräther aber hattemit ihnen ein Zeichen verabredet,
und