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Matthaus 26.
sein Haupt aus, da er zu Tischelag. 2°h. ir,
6. Da das seine Jünger sahen,wurden sie unwillig und sprachen:Wozu diese Verschwendung?
9. Denn das hätte man thenerverkaufen, und den Armen gebenkönnen.
10. Da es aber Jesus merkte,sprach Er zu ihnen: Warum machetihr diesem Weibe Kummer? Siehat ein gutes Werk an mir gethan.
11. Die Armen habt ihr allezeitbey euch; mich aber habt ihr nichtallezeit, s. Mos. is, 11. Mark. 14,7.
12. Denn daß sie diese Salbeüber meinen Leib ausgoß, das hatsie, auf mein Begräbniß hin, ge-than.
13 . Wahrlich! ich sage euch: woman immer in der ganzen Weltdies Evangelium verkündigen wird,wird man auch zu ihrem Anden-ken erzählen, was sie gethan hat.
14. Hierauf ging einer von denZwölfen, mit Namen ZudasZska-riot, zu den Hohenpriestern, Mark.
14 , 10. Luk. 22 , L. 4 .
15 . Und sprach zu ihnen: Waswollt ihr mir geben, und ich willIhn euch in die Hände liefern?Sie aber boten ihm dreyßig Sil-berlinge. Zach, il, 12.
16. Und von da an lauerte erauf eine Gelegenheit, Ihn zu ver-rathen.
17. Um ersten Tage der unge-säuerten Brode traten die Jüngerin Zesus, und sagten: Wo willstvu, daß wir Anstalt für dich ma-chen, das Osterlamm zu essen?
18. Zesus antwortete: Gehet indie Stadt zu einem gewissen* Man-ne , und saget ihm: Der Meisterläßt dir sagen: Meine Zeit rückt
heran; bey dir will ich mit meinenJüngern Ostern halten. 'Luk. 22,10.
19. Und die Jünger thaten, wieihnen Zesus befohlen hatte, undbereiteten das Osterlamm.
20. Als nun der Abend gekom-men war, begab Er sich mit denZwölfen zu Tische. Mark. 14,17. is.
21. Und da sie aßen, sprach Er rWahrlich! Zch sage euch: einervon euch wird mich verrathen.
22. Da wurden sie sehr betrübt,und einer um den andern fing an zufragen: Bin ich es, Herr?
23 . Er aber antwortete undsprach: Der mit mir die Hand indie Schüssel taucht, der wird michverrathen. Mark. 14, 20. Lk. 22, 21.
24 . Der Menschen-Sohn gehtzwar dahin, wie es von Zhm ge-schrieben steht; wehe aber jenemMenschen, durch welchen der Men-schen-Sohn verrathen wird! Bes-ser wäre es ihm, wenn derselbeMensch nicht geboren wäre.
25 . Zudas aber, der Zhn ver-rieth, antwortete und sprach: Binich es, Meister? Er sprach zuihm: Du sagst es.
26. Da sie nun aßen, nahmZesus das Brod, segnete und braches, gab es den Züngern, und sprach:Nehmet und esset, das ist meinLeib ! r»k. 22, ig.
27 . Dann nahm Er auch denKelch, dankte, gab ihn seinen Zün-gern, und sprach: Trinket alledaraus,
28. Denn dies ist niein Blut,das Blut des neuen Bundes,welches für viele vergossenwird, zur Vergebung der Sun-den. 2er. LI, LI.
29. Zch sage euch aber: Zchwerde von nun an nicht mehr trin«
4 * keu