Mattbaus ig.
>d «S folgte Ihm viel Volksheilte sie daselbst.
, )a kamen die Pharisäer zuIhm, um Ihn zu versuchen, undsprachen: Ist es einem Manne er-laubt, sein Weib um jeder Ursachewillen zu entlassen?
4 . Er antwortete und sprach zuihnen: Habt ihr nicht gelesen, daßder Schöpfer im Anfang als Mannund Weib sie geschaffen und gespro-chen hat: I.Mos.l,27.
5 . „Um deßwillen wird ein MannVater und Mutter verlassen, undseinem Weibe anhangen, und es wer-den zwey in Einem Fleische seyn."
1 . M-s. 2, 24. Mark, io, 7. i.Aor.6, tS.
Eph. 5, ZI.
6 . So sind sie also nicht mehrzwey, sondern Ein Fleisch. Wasnun Gott vereinigt hat, das sollder Mensch nicht scheiden.
i. Kor. 7 , io.
7 . Sie sagen zu Ihm: Warumhat denn aber Moses geboten, ihreinen Scheidebrief zu geben, undsie zu entlassen? K. s, ri.
8 . Er spricht zu ihnen: Mosesbat euch wegen eurer Hartherzig-keit erlaubt, eure Weiber zu ent-lassen; im Anfang aber war esnicht so.
y. Ich aber sage euch: WerseinWeib entläßt, es sey denn um derHurerey willen, und eine anderenimmt, der bricht die Ehe; undwer eine Geschiedene heurathet, derbricht auch die Ehe. s. s, zi. ,2.
10 . Da sprachen seine Iünger zuIhm: Wenn die Sache des Man-nes mit seinem Weibe sich so ver-hält , so ist nicht gut Heurathen.
11. Er aber sprach zu ihnen:Nicht alle fassen dies Wort, son-dern nur die, denen es gegeben ist.
i. Kor. 7, 17.
12. Demi es giebt Verschnittene,
die von Mutterleib so geboren sind;es giebt dann Verschnittene, dievon Menschen dazu gemacht wur-den , und endlich Verschnittene, diesich um des Himmelreichs willenselbst verschnitten haben. Wer es fas-sen kann, der fasse es. i.Kor. 7,r2.
iz. Hierauf wurden Kinder zuIhm gebracht, daß Er ihnen dieHände auflegen, und über sie bethenmöchte. Die Iünger aber wiesen sieunfreundlich ab. r>». is, is.
14 . Da sprach IesuS zu ihnen:Lasset die Kleinen, und wehretihnen nicht, zu mir zu kommen;denn für solche ist das Himmel-reich. Mk. 10, 14 .
15 . Und Er legte ihnen die Hän-de auf, und ging von dannen.
16. lind sieh! da trat Einerhinzu, und fragte Ihn: GuterMeister! was muß ich Gutes thun,daß ich das ewige Leben erlange?
17 . Iesus sprach zu ihm: Wa-rum fragst du mich um das Gute?Gut ist nur Einer, und der ist Gott.Willst du aber zum Leben eingehen,so halte die Gebote, ru». 10, 26.2».
18. Da fragte Ihn dieser: Wassiir Gebote? Iesus antwortete:Diese: du sollst nicht tödten; dusollst nicht ehebrechen; du sollstnicht stehlen; du sollst kein falschesZeugniß geben; 2.M°s.2o, 12. >c.
19. Du sollst deinen Vater unddeine Mutter in Ehren halten, unddu sollst deinen Nächsten lieben wiedich selbst.
20. Dies alles, sagte der Iüng-ling, habe ich von meiner Ingendauf beobachtet. Was fehlt mir noch?
21. Iesus antwortete ihm: Willstdu vollkommen seyn, so geh hin,verkauf alles, was du hast, und giebes den Annen, so wirst du einen
Schatz