24
Matthäus
46 . Da Er noch zu dem Wolkeredete, sieh! da standen seine Mut-ter und seine Brüder draußen, undverlangten mit Zhm zu reden.
Mark, z, zi. Luk. s, lg.
47 . Da sagte jemand zu Zhm:Sieh! deine Mutter und deineBrüder stehen draußen, und wol-len mit dir reden.
48 . Er aber antwortete undsprach zu dem, der es Zhm sag-te: Wer ist meine Mutter, undwer sind meine Brüder?
4 Y. Dann streckte Er seine Handaus über seine Zünger, und sprach:Sieh da meine Mutter und mei-ne Brüder!
50 . Denn wer immer denWillen meines Vaters Hut,der im Himmel ist, ein solcherist mein Brnder, meine Schwe-ster und meine Mutter. K. 7,21.
Luk. s, 21. Joh.6,40.
Das 13. Kapitel.
Gleichnisse vom Saamcn, »ccschiedenemErdreiche und Unkraut; Dom Senfkorn;Sauerteig; Schatz im Acker; der Perle;vom Netze; IefuS in seiner Vaterstadt.
1. Desselben Tages ging Zesusvon Hause fort, und setzte sichans Meer. Mark.4, 1. ru«. s,».
2. Daversammeltesich eine Men-ge Volks um Zhn her, so, daßEr in ein Schiff stieg, und sich setz-te; und alles Volk stand am Ufer.
3 . Da redete Zesus vieles inGleichnissen zu ihnen, und sprach:Sieh! es ging ein Säemann auszu säen. Luk. s, 4.
4 . Und indem er säete, siel einigesan den Weg, und die Vögel des Him-mels kamen, und fraßen es weg.
5 . Einiges fiel auf steinigtenGrund, wo es nicht viel Erdehatte; da ging es zwar bald auf,weil es keine tiefe Erde hatte.
ir. 13.
6. Nachdem aber die Sonn«aufgegangen war, wurde es vonder Hitze versengt, und weil eskeine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 . Einiges fiel unter die Dörner;die Dörner wuchsen auf und erstick-ten es.
8. Einiges aber fiel in ein gutesErdreich, und brachte Frucht; ei-niges hundertfältig, einiges sech-zigfältiq, einiges dreyßigfältig.
y. Wer Ohren hat zu hören, derhöre!
10. Nun traten die Zünger zaZhm, und fragten: Warum redestdu in Gleichnissen mit ihnen?
Mark. 4. 10 . Luk. s. y.
11. Er antwortete und sprach:Euch ist es gegeben, die Geheim-nisse des Himmelreichs zu verste-hen, diesen aber ist es nicht gegeben.
K. ll, 25 . 16, l 7 .
12. Denn wer da hat, dem wirdgegeben, und er wird Ueberflnß ha-ben; wer aber nicht hat, * von demwird auch das genommen werden,was er hat. s. 25,2g. m«. 4,25. «k. s, is.
13 . Darumrede ich in Gleichnis-sen mit ihnen, weil siemit offenen Au-gen nicht sehen, und mit hörenden Oh-ren nicht hören, noch verstehen.
14. Und so erfüllt sich an ihnendie Weissagung Zsaias des Prophe-ten, der da spricht: „Mit den Oh-ren werdet ihr hören, und nicht ver-stehen; mit den Augen werdet ihrsehen, und doch nichts sehen.
15 . Denn das Herz dieses Vol-kes ist verstockt, ihre Ohren hörenhart; ihre Augen haben sie zuge-schloffen , damit sie ja mit den Äu-gen nicht sehen, und mit den Oh-ren nicht hören, und mit dem Herzennicht verstehen, und sich nicht bekeh-ren, und ich sie nicht heilen möge."
: 3 s. d, g. 10 . Luk. s, 10.
16. Se-