15
Matthäus 8. Y.
ter hinzu, und sprach zu Ihm:Meister! ich will dir Nachfolgen,wo du immer hingehen wirst.
Luk. g, L7.
20. Jesus sprach zu ihm: Die' Füchse haben ihre Gruben und die
Vögel unter dem Himmel ihre Ne-ster; der Menschen-Sohn aber hatnicht, wo Er sein Haupt niederlege.
2. Kor. S, Y. Zach, y, g.
21. Ein anderer von seinen Jün-gern sprach zu 2 hm: Herr! erlau-be mir zuvor hinzugehen, und mei-nen Vater zu begraben. Luk. g, 5g.
22. Jesus aber antwortete ihm:Folge du mir nach, und laß dieTobten ihre Tobten begraben.
23 . 9 ?un stieg Er in das Schiff,und seine Jünger begleiteten Ihn.
Mark. 4, 5b. Luk. 8, 22.
24 . Und sieh! ein großer Sturm, erhob sich auf dem Meere, so daß
das Schiff von den Mellen bedecktward; Er aber schlief. Mark. 4, 57.
25 . Da traten seine Jünger hin-zu, weckten Ihn, und riesen: Herr!rette uns, wir gehen zu Grunde.
Pf. 54, 25.
26. Jesus aber sagte zn ihnen:Ihr Kleingläubigen! * warum sevdihr so furchtsam? Dann stand Erauf, gebot den Winden und demMeere, und es ward eine großeStille. ' K. 6, 50. Mark. 4, 5g.
' 27 . Die Leute erstaunten, und
sprachen: Wer ist der, daß Ihm! auch Wind und Meer gehorchen?
1 Sprüchw. 50, 4.
28 . Na Er an das andere Ufer^ in die Landschaft der Gerasener kam,
liefen Ihm zwey Besessene entgegen,die aus Grabhöhlen kamen, und sowüthend waren, daß niemand diesenWeg gehen konnte.
Mar». 5, 1. Luk. 8, 26.
29. Und sieh! sie schrieen laut,und sprachen; Was haben wir mit
dir zn schaffen? Jesu, du SohnGottes! Bist du denn hieher gekom-men uns zu quälen, ehe es Zeit ist?
Luk. 4, 41.
30. Nicht fern von ihnen waraber eine große Schweinheerde aufder Weide.
31. Da bathen Ihn die Teufelund sprachen: Wenn du uns aus-treibst, so erlaube uns, in dieSchweinheerde zu fahren.
32 . Er antwortete ihnen: Gehethin! Sie gingen aus, und fuhren indie Schweine; und sieh! die ganzeHeerde stürzte sich von der Höhe indie See hinab, und kam im Was-ser UM. Luk. 8, 52. 55.
33 . Die Hirten aber flohen davon,kamen in die Stadt, und erzähltenalles, auch was mit den Besessenenvorgefallen war.
34 . Und sieh! da ging die ganzeStadt heraus, Jesu entgegen, undals sie Ihn sahen, bathen sie Ihn,Er möchte gehen über ihre Gränzen.
Mark, b, 17. Luk. 8, 57.
Das 9. Kapitel.
Der Gichtdrüchige; Matthäus Beruf; Fa-ste» der Jünqcr Johannis; Jairus Töchter«lein; Die Blutflüßige; Zwey Blinde; derStumuibescffene.
1. Er stieg wieder in das Schiff,fuhr hinüber, und kam in seineStadt.
2. Und sieh! man brachte einenGichtbrüchigen auf dem Bette lie-gend zu Ihm. Als Jesus ihrenGlauben sah, sprach Er zu demGichtbrüchichen: Sey getrost! meinSohn! deine Sünden sind dir ver-geben. Mark. 2, 1. Luk. 5, 18.
3. Und sieh! einige von denSchriftgelehrten sagten bey sichselbst: Der lästert Gott.
4 . Da aber Jesus ihre Gedan-
ken