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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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einem kleinen Winkel geworfen sind. (Der Vulcan würde sichwohl auf der Seite befinden müssen, die von der Richtung, nachwelcher der Mond sich bewegt, abgekehrt ist, weil nur alsdanndie Tangentialbewegung, welche die auSgeworfene Masse ver-möge des Laufes des Mondes haben müßte, durch die Wurfbe-wegung, welche die Explosion der Masse mittheilt, compcnsirtwerden kann.)

Gegen die Möglichkeit, daß etwas von einem Mond-VulcaneauSgeworfeneS auf unserer Erde anlangen könne, ist also nichrSeinzuwenden, aber wahrscheinlich ist es nicht, daß die Feuerku-geln und die niederfallenden Massen wirklich diesen Ursprung ha-ben möchten; theiiS aus den zu Ende dcS vorigen §. schon an-geführten Gründen, theils auch hauptsächlich deshalb, weil dieanfängliche Geschwindigkeit, mit welcher die Feuerkugeln an-kommen, von etlichen Meilen in einer Secunde, hierzu beyweitem zu groß ist, und der, mit welcher sich größere Welrkör-per bewegen, völlig gleich kommt. ES war also wohl etwaszu voreilig, wenn F. A. Fr eyh er r v o n Ende den lunarj-schen Ursprung als so ausgemacht annahm, daß er sein zuBraunschweig 1804 herausgekommenes Buch betitelte: UeberMassen und Steine, die aus dem Monde aufdie Erde gefallensind. Wenn ja etwas bey uns nieder-fallendes von dem Monde auSgeworfen seyn sollte, so könnteneher manche Haufen von Meteor-Staub, die langsamer ange-kvmmen sind, diesen Ursprung haben, ols die Stein-und Ei-senmassen, welche von einer so schnell, wie die Weltkörper, sichbewegenden Feuerkugel niederfallen.

Was die Geschichte dieser Erklärungsart betrifft, so ist einesolche Idee schon im Jahre >66a von Paolo Maria T e r-zago, in dem zu Tortona erschienenen Museum 8op>islia-num vorgetragen worden, woraus ich die hierher gehörendeStelle schon in der vierten Abtheilung mitgetheilt ha-be, bey Gelegenheit des um die Mitte des 07"» Jahrhunderts^zu Mailand gefallenen Steines, welcher einen Franciskaner ge-tödtet hat. In neuerer Zeit hat OIbers, (wie wohl er jetztwegen der für Mondauswürfe viel zu großen Geschwindigkeitden kosmischen Ursprung wahrscheinlicher findet) in einer 1792im Museum zu Bremen, bey Gelegenheit des Steinfalles bey

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