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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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leichter als die Erde, und die Schwerkraft auf der Oberflächedesselben verhalt sich zu der auf der Oberfläche der Erde wie i :5 , 3 , oder noch genauer, wie 2,8445: »5,63225. Ilebrigens istauch die Monds - Atmosphäre sehr dünn r), und es verhalt sichderen Dichtigkeit zu der Dichtigkeit der Erd-Atmosphäre höchstwahrscheinlich wie »: 28,40, oder nach Andern wie » : 28,44,es kann also die Mond-Atmosphäre einem sortgeschleudertcn Kör-per Key weitem keinen so großen Widerstand entgegensetze», alsdie dichtere Erd-Atmosphäre es thun würde. Nun muß cS noth-wendig zwischen Mond und Erde einen näher bey dein Mondebefindlichen Punct geben, in welchem die beyderseitigen Anzie-hungskräfte gleich groß sind; würde nun ein Körper durch ei-nen vulcanischen Ausbruch auf dem Monde über diesen Puncthinaus geworfen, so würde er nicht auf den Mond zurück, son-dern auf die Erde fallen. Die Resultate der Berechnungen deranfänglichen Geschwindigkeit, mit welcher ein solcher Körpervom Monde aus geschleudert werden müßte, sind nur wenigvon einander verschieden; nach Laplace muß sie etwas über7771 Fuß in der ersten Secunde seyn; nach Poisson 23 » 4Meters; nach Mayer 7700 Fuß; nach Brand e's 8250;nach Olbers ungefähr 7800 Fuß. Ein solcher Körper könntenach Laplace und andern i» etwa 21/2 Tagen bey uns ankommen.Manche solche Körper können auch kleine Satelliten unserer Er-de werden, und nur die können bey Uns ankommen, welche unter

r) Einige, besonders im Auslande, haben dem Monde alle Atmo-sphäre absprechen wollen; aber daß er eine, wiewohl sehr dünneAtmosphäre hat, folgt schon ans den Beobachtungen von Schrö-ter über die Dämmerung in derselben, von welcher ich mich imJahre 1792, als ich fünf Tage, die mir immer unvergeßlich seynwerden, in Lilienthal, be» diesem eben so gefälligen als ver-dienstvollen Manne zubrachte, durch den Augenschein überzeugthabe. Ucbcrhaupt kann kein Wellkörper ohne Atmosphäre seyn,und wenn er keine hätte, so würde er sich bald eine seiner An-ziehungskraft angemessene Atmosphäre bilden, theils aus elasti-scher Flüssigkeit , die er aus dem allgemeinen Welträume (dernicht absolut leer ist, oder seyn kann) anzögc, und um sich herverdichtete, tbeilS aus solcher, die auf seiner Oberfläche ent-wickelt würde.

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