Druckschrift 
Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
Seite
383
Einzelbild herunterladen
 

U-L, /

' '-»»«>. .,^.7

^-^>«S-Z«-

°^ 4 H

cechk

^ llchlM

^ rraurü, ck mch.'Uan. 2 ich»!e-m>« Min»!»'t.V.'. s.xt Ai,,7,-" W>/7,, 0»>i« hcstl,M Z! is

.-, zLiy^

^ !>»»,

- . tiljülst''

^yy«>«k

iS-

-2-»^

-- 5 -^

7 >tss'

385

>8r8, ward auf der Entdeckungsreise des Capitän Roß,langstder nördlichen Küste der Baffinsbay, ineiner Strecke von etwa 100 engl. Meilen, in Vertiefungen ro--ther Schnee gefunden, wovon man einiges in Bouteillen nachEngland micgebracht hat. Nachrichten davon finden sich in mehre-ren Zeitungen, noch mehr aber in Hiomson's Gnosis otkkilo-rozrl,/, äanuar >8t<), x.74, und in DUlook's xklil. M8»«zine.^snusr 181g, i>. 6<). (Die ganze Analyse taugt nicht viel,und es ist nur Schade um den dadurch vergeudeten Meteor-Staub. Man ist nahmlich von der Voraussetzung ausgegangen,daß die färbende Substanz des Schnees in nichts anderen, als inAuswürfen von Vögeln bestehen könne, und scheint andere Nie-derfälle von rothem Staube mit und ohne Regen oder Schnee,und die vorhandenen Analysen solches Staubes, wovon doch auchin englischen Zeitschriften die Rede gewesen ist, gar nicht ge-kannt zu haben. Der Untersucher ist also so zu Werke gegan-gen, als ob er Vögelkoth, nicht aber, als ob er Meteor-Staubzu analysiren halte, und hat auch dieser vorgefaßten Meinungzu Folge die, ungeachtet der fehlerhaften Analyse, doch end-lich erhaltenen wesentlichen Bestandtheile alles Meteor - Stau-bes, Kieselerde und Eisenoxyd, ganz willkührlich und naturwi-drig, als etwas zufällig hineingekommenes, angesehen.!.') BeyOeffnung der Bouteille verbreitete sich ein widriger Geruch, fastwie von verfaultem Seegrase oder von Excrementen, (den man,ohne von dem Vorurtheile, daß es Vögelkoth seyn müsse, einge-nommen zu seyn, wohl etwas anders würde gefunden haben.)Nachdem sich die färbende Substanz zu Boden gesetzt hatte, wardaS Wasser (wie sich von selbst versteht) sarbenlos. (Man hättevor allen Dingen dieses Wasser kosten sollen, und wenn es, wieder Staub vom b. October 164b, von 168g, vom > 5 . No-vember 1755, und vom » 5 . Aprill i 8 »b, und wie es auch andem Bodensätze des 1818 aus Schweizer-Alpen gefallenen ro-then Schnees, zu bemerken ist, einen salzigen oder zusammen-ziehenden Geschmack zeigte, würde man höchst wahrscheinlichSalzsäure oder auch wohl Schwefelsäure, in Verbindung mit Na-trum, oder etwa mit Magnesia, Kalkerde, Thonerde u. s. w.darin gefunden haben.) Unter einem Mikroscop erschien diefärbende Substanz als kleine braunrothe, mehr oder weniger