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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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sehen hatte; sie ist braun, klebrig, und riecht unangenehm, fastwie ein alter, etwas ranzig gewordener Oelfirniß. Die Artdes Vorkommens sieht man noch an den darin befindlichen Gras-und Heidekraurblärtchen, an welchen sie angehangen hatte. ESist Schade, daß die Substanz nicht mit Genauigkeit chemischanalysirt worden ist; wenn meine Portion größer wäre, würderch gern einen Theil dazu bestimmen. Indessen glaube ich ausallen Umstanden schließen zu können, daß die zu findendenHauptbestandthcile Schwefel und Kohlenstoff seyn würden, et-wa mit einer geringen Beymengung von Kieselerde und Eisen-oxyd. Das beste Auslösungsmittel möchte meines Erachtensder flüssige Kohlenstoffschwefel, oder sogenannte Schwefel-Alko-hol von Lampadius seyn, mit welchem diese Substanz die meisteVerwandtschaft zu haben scheint.

In Gilbert's Annalen, B.b, S. s35, meldet Beli-ze nb erg, daß nach einer Erzählung von Bergmann inSuchtelen bey Cre selb dieser nebst einem Freunde einenKlumpen Feuer habe herabfallen gesehen, erst langsamer, unddann (wohl mehr scheinbar wegen der mehreren Nähe) schnel-ler, aber nachher mehr leuchtend, als vorher (auch wohl ausderselben Ursache); daß sie hernach einen Klumpen von Materiefanden, so groß wie der Kopf eines Kindes, gallertartig, undso schlüpfrig, daß es ihnen aus den Händen glitschte.

i8o3, in der Nacht vom 5. zum 6. März, fiel rotherStaub, theils mit, theils ohne Regen, in mehreren Gegendenvon Italien, bey Udine, Venedig, Treviso, Nea-pel u. s. w.; in Friaul bey Tolmezzo als rother Schnee.In Apulien bemerkte man erst einen starken Wind, mit vie-lem Getöse, hernach eine rothschwarze Wolke, die von Südostkam, alles verfinsterte, und erst einen gelblich rothen Regen,und hernach eine» rothen Staubniederschlag gab, und vielSchrecken erregte. Dieses dauerte den ganzen Tag fort, bisAbends um io Uhr, und cs sollen sich noch den ganzen folgendenLag Spuren davon gezeigt haben. Auch in Sicilien ereig-nete sich dasselbe mit Hagel, Blitz, Donner und Südostwinde.In Wien will man auch etwas von diesem Staube bemerkt ha-ben. Er war nicht vulcanisch. Opuscoli eceln 3a 0. Amo-xetti, Dom. 22 . äourval sto kli^-si^u«, iLost, A vril,

3rb. Gilbert's Annalen der Physik, B. >8, S. 332.

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