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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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, 58 b, den 3 . Dccember in der Nacht, ist Key Verden<im Hannoverischen) eine theils blutrothe, theils schwärzlicheSubstanz niedergefallen, wobey man das Feuer-Meteor unddas damit verbundene Getöse mag für Blitz und Donner ge-halten haben. Die Nachricht davon, welche ich einem meinerachtungswürdigsten Freunde, dem Herrn Doctor Deneken,Rachsherrn in Bremen, verdanke, ist von HeinrichSalo-mo n S, damahligen Rathsherrn in Bremen, der auch zu ver-schiedenen Gesandtschaften gebraucht worden, und im Jahre »5g7gestorben ist, in seinem Schreib-Kalender niedergeschrieben wor-den, worin er alles, was ihm merkwürdig schien, von , 5 b 8bis, 5 g 4 ausgezeichnet hat, unter dem Titel: Sslomoni» snao-rsliones vslonüarise. Er sagt folgendes : » Den 3 . Decem-»ber (, 58 b) in der Nacht, wo der Frost aufhörte, hat es zu»Verden gedonnert und geblitzt, und ist auf Jost Berends»Deiche, gleich an seiner Planke und Stacket Blut gefallen, wel-sches so häufig gewesen, daß es eines Fingers Länge tief ins» Eis gefallen ist. Ist unten schwarz gewesen, wie Drasch, hat» auch die Planke verbrannt, als ob es Feuer gewesen. Dieses» Blut ist auch zuUchtenhausen, woEvers v. d. Linth» wohnt, gesehen worden.«

(Der von Peirescius gemeldete angebliche Blutregen , 6o8zu Air, soll eine Folge von Jnsectenauswürfen gewesen seyn.)

,6,8, in der zweyten Hälfte des August, ist der in der viertenAbtheilung weiter erwähnte große Steinniederfall inSteyer-mark mit einem sogenannten Blutregen, und mit einem Feuer-Meteor verbunden gewesen.

,628, de» ,2. August zwischen 4 und 5 Uhr, sogenannterBlutregen zu Straß bürg, nachdem man vorher eine finste-re , dicke, rothe oder rauchfarbene Wolke gesehen hatte, nacheinem zu Straßburg ,bs 3 gedruckten Aufsatze von Elias Hab-recht, Berichtvon einer w u n d e rb ar en F e u er k u-

gel, S. 4.

, 63 - 7 , den 6. December, ist von Abends um 7 Uhr, bis denfolgenden Tag um 2 Uhr, im Meerbusen von V 0 l 0, imArchipelagus, Staub gefallen, der zwey Finger hoch ge-legen hat, und vom Schiffsverdeck weggeschaufelt werden muß-te. Der Schiffer, welcher davon Bericht erstattete, hatte ein

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