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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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ganz deutlich, theilS an der Gestalt selbst, theils auch an einemkleinen von niir aufbewahrten zapfenartigen, etwa 1/2 Zolllangen Stückchen, welches ich aus einer Höhlung hatte be-hnkhsam herausarbeiten lassen, wo eS nach unten abgetropfrschien, und da, wo eS die uncere, wahrscheinlich früher erkal-tete Flache berührte, sich unterwärts zusammengedrückt und um-gebogen hatte. Die Masse befindet sich zu Mailand in der vom, Professor Ermenegilb 0 Pini angelegten Sammlung im<lonvento üi 8. ^Isiissnüro. In den Schriften der so-ll i g l i ch e n A k a d e »I l e der Wissenschaften z u M ü n-chcn auf iLi 3 habe ich zuerst Nachricht davon gegeben, undGehlen hat in demselben Bande von seiner Analyse die Re-sultate gemeldet; er meint, daß man sich von dem Natur-Pro-zesse, wodurch es entstanden seyn möchte, keinen Begriff ma-chen könne. Die Analyse von Klapr 0 th, welcher der Masseeinen meteorischen Ursprung zuzuschreiben geneigt war, findetsich in S ch w ei g g e r'sI 0 ur n a l fürC h e m i e, B. V., S. 4.

Bey Gr 0 Skamsd 0 rf (nicht weit von Saatfeld) ist vor-mahls eine Eisenmaffe auf einer Halde gefunden worden, wel-che so groß war, daß die Fuhrleute sie anfangs nicht micnehmcnwollten. Nachrichten davon finden sich in dem Buche vonPötzsch, über daS Vorkommen deS gediegenenEisenS (worin auch von mehreren meteorischen und nicht meteo-rischen Massen geredet wird), in Gilbert's Annalen, B.» 3 , S. 3 ffi, und B. »8, S. 3 og, und in Kl ap r 0 t H'S B e y-tragen zur chemischen Kenntniß der Mineral-Körper, B. 4, S-102. Klaproth hat ein Stück vondieser Masse analysirc, und keinen Nickel, wohl aber in hun-dert Theilen b Theile Bley, und i, 5 o Kupfer gefunden. DiesesStück, welches ich gesehen habe, so wie auch daS in der Na-turalien-Sammlung deS Pflanzengartens zu Paris, mögenwohl von der Masse gleich anfangs seyn abgeschlagen worden,aber die angeblichen Stücke, welche sich in der Sammlung derBerg-Akademie zu Freyberg, und in dem konigl. Naturalien-Ca-bmette zu Dresden befinden, sind etwas anderes, und una'ch-tes. Nach den geschichtlichen Nachrichten, so weit ich sie inFreyberg erhalten konnte, war zwar eine Gediegeneisenmaffegefunden worden, man hatte sie aber hernach, dem Werbothe