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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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Farbe, die etwas dunkler als bey dem meisten andern Meteor-eisen ist, möchte schließen lassen). Er hat bereits im Jahre »8obseine Analyse der königlichen Societät zu London vorgelegt, nach'l'illaok's xlrilos. nigFsnine, vvl. 25 , x. 182. Stro meier,welcher sich auch sonst um die Untersuchung meteorischer Sub-stanzen sehr verdient gemacht har, fand in diesem Eisen außerdem Nickel auch Kobalt, und hat am 28. November 1816 inder königlichen Societät der Wissenschaften zu Göttingen eineAbhandlung darüber vorgelesen, wovon in den Göttingi-schen gelehrten Anzeigen »8ib, Nr. 20S, Nachrichtgegeben wird, wie auch in Gilbert's Annalen, B. 5 b,S. iyr. Da ich sowohl die Agramer Masse, als auch dieseKapische genau betrachtet habe, und von beyden etwas besitze,so finde ich, daß beyde sowohl in Ansehung der flachen, wiehingefloßenen Gestalt, als auch in Ansehung des tafelförmigenGefüges sehr mit einander Übereinkommen, nur mit dem Un-terschiede , daß die Kapische Masse flacher und größer ist, alsdie Agramer; daß das Eisen weicher ist, und daß die Tafelnworaus sie besteht, etwas größer, und nicht in dünnen Blät-tern, sondern in dicker» inniger mit einander verbundenen Schich-ten gelagert sind, die wegen ihrer mehrern Gleichförmigkeit undVerbindung keine Widmanstädt'schen Figuren zeigen können,wie denn auch eben deßhalb dieses Eisen sich besser schweißenläßt, als anderes Meteoreisen, bey welchem Blätter von ver-schiedener Art weniger innig mit einander verbunden find. S 0 w-erby hat aus einem von Barrow nach England gebrach-ten Stücke solches Eisens einen Säbel schmieden lassen, den derKaiser von Rußland bekommen hat.

Die größten Eediegeneisenmassen mögen wohl die seyn,welche sich in Afrika am Senegal, nicht weit vom rechtenUfer desselben, befinden. Daß das Eisen vom Senegal Nickelenthalte, erhellt auS einer Analyse vonH 0 ward in dem mehr«,mahls schon angeführten Aufsatze in den kkilvs. trsnssct. 1802,welcher in einem von dem General O'Hara nach England ge-brachten Stücke solches Eisens 5 Procent Nickel fand. Da dieAngaben in Ansehung des Fundortes und des Vorkommens et-was verschieden sind, so halte ich nicht für überflüssig, die Nach-richten davon, soweit sie mir bekannt geworden sind, hier zu-