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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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* Ein Stück zackiges und vlivinhaltiges Gediegeneisen,höchstwahrscheinlich aus Sachsen, etliche Pfund schwer, wel-ches nicht von einem andern abgeschlagen ist, sondern eineMasse für sich ausmacht, sah ich in Gotha bey Herrn Kammer-Präsidenten von Schlotheim; soviel ich weiß, befindet siesich jetzt in dem dortigen herzoglichen Naturalien - Cabinette.Er harte die Gefälligkeit, mir etwas davon zu geben, auch fin-det sich im k. k. Naturalien - Cabinette zu Wien etwas von die-ser Masse. Das Eisen ist feiner geastet, als das meiste Eisender sibirischen Masse. Der Olivin ist etwas feinkörniger undbrauner. Diese Masse hat sich sonst in der Sammlung des ehe-mahligen sächsischen Berghauptmanns von Schönberg be-funden, und es war weiter keine Notiz beygefügt, als: »ein»kurioses Stück Gediegeneisen, so auf dein Felde gefunden»worden.« Es ist die Vermuthung geäußert worden, es könnewohl ein Stück von der vor der Mitte des sechzehnten Jahr-hunderts im Walde bey Naunhof nicht weit von Grimme ge-fallenen Masse seyn; das kann aber schlechterdings nicht seyn,weil die Gestalt der unbeschädigten Oberfläche zeigt, daß dieMasse nirgends a» einer ander» kann angesessen haben, unddie Naunhof'sche Masse viel zu groß gewesen ist, als daß sievon Menschen hatte können getragen werden, und auch bis jetztnoch nicht wieder ist aufgefunden worden.

Unter den in der vorigen Abtheilung erwähnten Ei-senmaffen, deren Herabfallen beobachtet worden ist, mag viel-leicht das schwammige Eisen, welches nach Plinius, Iiist. nst.H, Z7, in Lucanien gefallen ist, und höchst wahrscheinlichdie im eilften Jahrhunderte, nach Avicenna, bey D s ch o r-dsch an gefallene Masse, welche zusammengebackencn Körnernvon grober Hirse geglichen haben soll, die vom Eisen nicht an-gegriffen wurden , von dieser Art gewesen seyn.

III. Derbe nickelhaltige Gediegencisenmassen.

Ueber das Gefüge dieser Massen ist schon vorher das Nöthi-ge im Allgemeinen gesagt worden. Massen dieser Art hat manbis jetzt zwey in unserem Welttheile ck), und auch verschiedenein Afrika und in Amerika angetroffen.

ä) Es ist recht gut für die Anerkennung der Wahrheit, daß sich auch