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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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§7

Gallische, erdige und andere Bestandcheile in einem und andernMeteor - Steine können aufgefunden werden, z. B. Kupfer Ii),Arsenik, Bley, Borapsäure, Kali u.s.w. Es würde aber wohl„öthig seyn, eine weit größere Menge hierzu zu verwenden, alsbisher geschehen ist. Ich vermuthe, daß man alsdann wohl fastalle Stoffe, die auf unserer Erde in Menge vorhanden sind.

b) Daß bisweilen auch Kupfer ein Bestandst,eil fcpn möge, läßtsich aus folgenden Gründen vcrmurhcn: i) die 1677 bei) Er-mendorf gefallenen Steine haben nach Balduins Analyseohne ZweifelKupfer enthalten; das, was er analpsirt hat, kannnicht aus der dortigen Gegend feyn, weil dort keine Erzanbrüche,am wenigsten von Kupfererz, vorhanden sind. 2) Die Feuerku-geln am 7. November 1799, und am 25. October igor, gabenein grünliches Licht, welches doch wohl schwerlich von etwasanderem, als vom Kupfer herrühren konnte, z) Wenn Kaz-wini (in der Llwegtvmatie arabo, psr kt« 8ac/, kll.p. 627) sagt: daß die gefallenen Steine dem Eisen oder demKupfer ähnlich wären, so kann das doch wohl schwerlich vom Nickelzu verstehen seyn, oder von einem röthlichen Anfluge des Schwe-feleisens, der doch wohl nicht leicht mit Kupfer zu verwechselnist. 4 ) Von dem Steinfalle 1628 in Böhmen sagt lvi-rcu»ltlnrei a Itronlsnü : ses ceciüit in Loliomis, welches vielleichtauf Kupfer könnte gedeutet werden, wiewohl man auch wohlüberhaupt eine metallische Substanz darunter verstehen könnte.5 ) Klaproth besaß eine Masse, die ich bey ihm gesehen habe,ungefähr 9 Pfund schwer, von Kupfer, welche in der MarkBrandenburg (so viel ich mich erinnere, bey Prenzlow) warauf dem Felde ausgcackert worden, und öle er für meteorisch zuhalten geneigt war, wie denn auch deren wie hingcfivssene Ge-stalt daraus zu deuten schien, und sich auch sonst schwerlich be-greifen läßt, was für einen Ursprung sie sonst Hät 7 e haben kön-nen. Sie enthielt eine weißliche Substanz in zicmltchcr Menge,deren Beschaffenheit er noch nicht hatte entdecken köi.'ncn. Eswäre zu wünschen, daß die Masse in dessen Verlaffenscssast auf-gesucht, und genau analysirt würde. 0) Wo soll die ga.nz iso-lirt bey Bahia in Brasilien, in einer Gegend, wo gar keinanderes Kupfer sich findet, gefundene Masse von gediegenem Ku-pfer 2000 Pfund schwer, die in Gilberts Annalen B. 59 ,S. 170, nach der Rcifebeschreibung von Mave erwähnt wird,sonst hergekommcn seyn?