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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
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Zerplatzend nach allen Richtungen umher geschleudert worden;bey den Steinfällen am 26. Aprill r 8 o 3 , und am 22. May 1808ist bemerkt worden, daß die Steine, so wie es auch mit denGesetzen der Bewegung übereinkommt, auf einen elliptischenRaum umher geworfen worden sind, dessen größte Achse in derRichtung des Meteors gewesen ist, und zwar die größeren mehrnach der Seite zu, von welcher das Meteor hergekommen ist,und die kleineren mehr nach der andern Seite zu. Am ist. De-cember 1807 ist bemerkt worden, daß an drey Orten, über wel-chen die stärksten Epplosionen geschahen, auch die meisten Stei-ne gefallen sind. Einige Mahl ist die Masse ganz herab ge-kommen, vermuthlich weil sie zu zäh war, um sich ganz zuzer-theilen, und sich vor dem Niederfallen wieder zusammen gekne-tet hat, wie z. B. am ist. December isty2, wo auö der Be-schaffenheit des Steines sich schließen läßt, daß Theile der Ober-fläche während der weitern Bewegung in die Masse hineingekne-ter worden sind, welche im Bruche glänzende und dunkel graueAbsonderungsflächen bilden. Auch an mehreren Arten von Me-teor-Steinen bemerkt man im Innern Theile von Rinde, diewieder hineingeknetet sind, und auch noch andere unverkennbareSpuren von Durcheinanderknetung der Masse.

Das Volumen der herabgefallenen Massen ist, wie schonbemerkt worden, allemahl weit geringer, als vorher das Volu-men der Feuerkugel war, und muß es auch seyn, weil die Mas-se vor der Ankunft in unserer Atmosphäre, und auch noch wäh-rend des Durchzuges durch diese, in einem sehr ausgedehntenZustande war, aber hernach nur die Bestandtheile, welchenicht durch die Hitze haben verflüchtigt werden können, i» einemmehr verdichteten Zustande niederfallen. Auf diesen Umstand,den Plutarch schon richtig bemerkt hat, ist in dem sonst sehrguten Aufjatze von Bowditsch über das Feuer-Meteor am ist.December 1807, welches den bekannten Steinsall bey Westengab (in den Älöm>iir8 ob tlie 4 merioan ok srts

snü scienoos, vol. III, H, i6iZ, und aus diesen inder Zeitschrift für Astronomie von Herrn vonLindenau, Januar und Februar i8if>, S. 187),nicht genug Rücksicht genommen worden, indem das Ganze sobetrachtet worden ist, als wenn es eine solide Kugel gewesenwäre, so dicht wie die Meteor-Steine.