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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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solchen Höhe viel zu dünn ist, als daß irgend etwas darin bren-nen könnte. Da aber das Brennen sowohl, wie die Höhen,in welchen es Statt findet, nicht als etwas Hypothetisches, son-dern als oft beobachtete Tharsachen anzusehen sind, so kann ver-nünftiger Weise kein Streit oder keine Untersuchung weiter dar-über Statt finden, ob es möglich sey,. sondern nur, wie eszugshe. , ,

Wenn auch die Luft in so großen Höhen, wo man derglei-chen Körper schon brennend gesehen hat, wegen ihrer sehr geringenDichtigkeit das Brennen weniger zu begünstigen scheint, alsdie weiter unten befindliche dichtere Luft, so wird dieses dochdurch die große Schnelligkeit der Bewegung solcher zu einemsehr großen Volumen (§. 5 . und 6) ausgedehnten Massen reich-lich ersetzt. Da nahmlich die ursprüngliche Bewegung mehrereMeilen in einer Secunde betragt, da sie auch nicht etwa insenkrechter Richtung, sondern in einer fast horizontalen übersehr beträchtliche Strecken Landes geht, so muß nothwendigdurch die Compression Ir) der Luft, wenn diese auch sehr dünn

für ein eben so großes Wunder ist cs zu halten, wenn mancherPhysiker etwas als Thatsache zugibt, was nicht zu seinen Vor-aussetzungen paßt. Auffallende Bepspiele von diesem Widerstre-ben gegen alles Neue, wenn es auch noch so einleuchtend ist,waren die neuere Chemie, und späterhin das Nicderfallen meteo-rischer Massen, und der kosmische Ursprung derselben-b) In meiner Abhandlung über den Ursprung der von Pal-las entdeckten Eisenmasse rc. halte ich Z. 5. die Erhit-zung solcher Massen der Reibung in der Atmosphäre zugeschrie-ben, und konnte cs auch damahls noch nicht anders, weil imJahre 1794 man noch nicht wußte, welche starke Hitze durchCompression der Luft hcrvorgebracht werden kann, wie dennauch die pneumatischen Feuerzeuge damqhls noch nicht bekanntwaren. Parrol hat in seinem Grundrisse der theore-tischen Physik, im 3 . Theile, wo von §. 33 t bis 359überhaupt viel Richtiges über dergleichen Meteore gesagt wird,h. 359 ganz mit Recht bemerkt, daß die Erhitzung nicht sowohldurch Reibung an der Luft (da Phosphor bcy is°Reaumur durch87 Fuß in einer Secunde geschwungen, nicht entzündet ward),sondern vielmehr theils durch chemische Einwirkung des Wasser-dunstes auf die Schwefelmetalle, theils besonders durch die Com-

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