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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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sah man Flammen und Rauch aus vier Spalten oder Schlün-den ausbrechen. Wegen der schnellen Bewegung des Körpersverbreiten sich die Flammen vorzüglich nach hinten, wo sie sichzuspitzen. Manche Feuerkugeln lassen vielen Rauch nach sich,wie z. B. die am 3 ». März 167(1 ; am 11. December 174,;am 26. May 176»; am 4. November 1758; am 27. Novem-ber 1765; am i 5 . Januar 1766; am 22. December 180b.Mehrere Mahl ist dieser Rauch und Dampf von Unkundigen,oder von solchen, die die Sache zum Behufs einer schimärischenErklärungSart (aus atmosphärischen Anhäufungen) gern verdre-henmöchten, für eine eigentliche Wolke gehalten worden. Man-che dergleichen Meteore erfüllen beträchtliche Gegenden mitSchweseldampf, z. B. die am 2g. November -687; 1700 inJamaica; am 10. August 1717; am 22. Februar >719; am4. Julius 1808; am 10. April 1817. So verbreiten auch dieMeteorsteine gewöhnlich noch eine Zeitlang nach ihrem Falleeinen unerträglichen Schwefelgeruch. Manche Feuerkugeln ha-ben in der Gegend Nebel und Feuchtigkeit zurück gelassen, wiez. B- die am 12. November 1799, und am 22. May »8o8;wie denn auch nach Lenen am 12. November 1761 und am17. Julius 1771 einige große übelriechende Wassertropfen nieder-ßelen. So scheint das Meteor am 2. Januar 1756 größtenTheils aus Wasser bestanden zu haben.

Einige haben es für unmöglich gehalten, daß Feuerkugelnin einer solchen Höhe, wo man sie, nach §. 3 , beobachtet hat,brennen könnten a), weil ihrer Meinung nach die Luft in einer

a) So baden auch Manche das Brennen der Mond-Vulcane für un-möglich erklärt, weil dort die Lust sehr dünn ist (über 28 Malstdünner, als bcy uns), und weil man ans der Oberfläche desMondes kein Wasser bemerkt, welches be» dcnBulcancn aufun-sercr Erde eine Hauptrolle spielt; und doch gleichwohl hat mansie mehrere Mahle hell brennen und neue Krater bilden gesehen.In solchen Fällen, wo die beobachteten Lhatsachcn sich nichtnachunfern theoretischen Voraussetzungen bequemen wollen, müssenwir es machen, wie Muhamed, der, als ein Berg widerspenstiggenug war, um ans sei» Geheiß nicht zu ihm zu kommen, denEntschluß faßte, zu dem Berge zu gehen. Er sah diese Nachgie-bigkeit als das größte Wunder an, das er je verrichtet habe; aber