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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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hiervon bey ihm nicht die Rede seyn konnte ä). Schon früherwar er einmahl Geburtshelfer meiner Ideen gewesen/ indemer durch seine elektrischen Figuren bey mir die Vermuthung er-regt hatte/ daß die Schwingungen einer Flache sich würdendurch aufgestreuten Sand sichtbar machen lassen / ungefähr wiedie verschiedenen Elektricitäten auf einer Harzscheibe durch aus-gestreuten Harzstaub. Als ich im Jahre»792 in Gottingen war/harte ich öfters Gelegenheit / mich mit ihm zu unterhalten / woer denn von seinein Reichthume origineller Ideen gern Einiges mit-theilte. Ich fragte ihn/ wie es denn käme, daß er in seinerAusgabe von Erplebe» s Naturlehre, von Feuerkugeln wievon einem elektrischen Meteor geredet habe, da doch ihr Erschei-nen zuweilen bey ganz heiterem Himmel, in einer Hohe, wowegen der so geringen Dichtigkeit der Luft die Elektricität sichzerstreuen müßte, und nur etwa nordlichtähnliche ErscheinungenHervorbringen , aber sich nicht in einen Klumpen zusammenballcnkönnte, ihr Brennen und Rauchen, ihr Zerplatzen u. s. w. zuerkennen gaben, daß sie wohl etwas anders seyn möchten. Ererwiederte: er und andere Physiker hatten bey Gelegenheit derelektrischen Meteore davon geredet, weil eine solche Erscheinungmit diesen wenigstens mehr Ähnlichkeit habe, als mit etwas an-derem ; eigentlich wüßten sie aber nicht recht, was sie darausmachen sollten. Als ich ihm weiter mit Fragen zusetzte, wofürman sie denn eigentlich halten könne, wenn man die vorher er-wähnten Umstände gehörig in Anschlag bringen wolle, antwor-tete er, die Feuerkugeln möchten wohl etwas nicht Tellurisches,sondern Kosmisches seyn , nähmlich etwas, das nicht in unsererAtmosphäre seinen Ursprung habe, sondern von Außen in der-

ä) Noch nach dem Erscheinen meiner Abhandlung war die ganze SacheLichtenbergcn so fremdartig, daß er zu Hrn. Prof. Har-bins und zu Andern sagte: es sey ihm bey dem Lesen meinerSchrift anfangs so zu Muthe gewesen, als wenn ihn selbst einsolcher Stein am Kopfe getroffen hätte, und er habe anfangs ge-wünscht, daß ich sic nicht geschrieben hätte. Späterbin warder davon überzeugt, und im Göttingischcn Taschcnkalcndcr aus1797 äußerte er, der Mond (dem er cs zuschricb) sey ein unarti-ger Nachbar, weil er mit Steinen nach uns werfe-