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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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§. 3. Der Verfasser war in neuerer Zeit der erste, derdiesen Unglauben bekämpfte.

Wahrscheinlich würde das Niederfallen meteorischer Massennoch jetzt nicht als historisch erwiesene Wahrheit allgemein an-erkannt werden, wenn ich nicht in der (zu Riga und Leipzig inder Ostermeffe 1794 in 4. erschienenen) Abhandlung: Ueberden Ursprung der von Pallas entdeckten Eisen-masse, und einige damit in Verbindung stehen-de Naturerscheinungen, von E- F- F- Chladni,die Naturforscher zuerst darauf aufmerksam gemacht, und wennnicht bald darauf die Natur meine Behauptungen durch einigeauffallende Ereignisse dieser Art unterstützt hatte, wie z. B. einPaar Monathe nach Erscheinung meiner Schrift durch den be-kannten Steinfall bey Siena, und späterhin durch die inV 0 rkshire, in O st-J ndien, und bey L'A igle, welche unterden vielen, seit der Zeit geschehenen Steinfallen, am meistenbeygetragen haben, um Manchem einen Glauben an die Sachebeyzubringen. Ich habe in dieser Schrift gezeigt, und zwar nichrals Hypothese, sondern als etwas nicht zu bezweifelndes:

r) Daß öfters Stein- und Eisen «nassen vomHimmel gefallen sind, und dieses als eine historisch er-wiesene Wahrheit anerkannt werden müsse;

2) daß dieses Ereigniß identisch mit Feuer-kugeln ist, und diese nichts anders, als eine solche brennendeMasse sind;

3 ) daß diese Massen kosmisch sind, d. i. An-kömmlinge aus dem Welträume, welche vorher der Erde undderen Atmosphäre fremd waren.

Eine französische Uebersetzung dieser Abhandlung vonEugeneCoquebert erschien im Jahre 1804, im Journal äes mi-nes, Nr. 88 und 90.

§. 4. Veranlassung dazu.

Die erste Veranlassung verdanke ich einer Unterredung mitLichlenberg, wiewohl dieser damahls noch nicht wußte,daß jemahls feste Massen vom Himmel gefallen waren, und also