S 7 a
J. Theil. III. Capitel.
ziemlich rauh. Dasselbe findet auch inder GüEiUKEschen Leere statt.
1) Am besten hängt man die eine dieser Kugeln,mittelst eines durch ihren Mittelpunct in horizonta-ler Richtung gehenden Ringes, an einen Haken senk-recht auf, und versieht die unten angefügte zweiteKugel mit einem ähnlichen Ringe und Haken, umsie mit Gewichten beschweren zu können. — Meh-rere zum Theil hieher gehörende Versuche kommenbereits unter A. dieses Cap. vor.
2) Die rauhe Oberfläche des Bleies nach dem Aus-einanderreissen beider Kugeln, zeigt dafs das Anzie-hungsverhältnifs beider Theile, während ihrer Berüh-rung sich etwas geändert habe. Wäre es nämlich beiblosser Adhäsion der Flächen geblieben, so würdenbeide Flächen (ohne in die Masse des Bleies einzu-greifen) an demselben Stellen auseinander gerissenseyn, an welchen sie sich berührten; indem die Ad-häsion zwischen beiden (wie es der Versuch selbstzeigt) schwächer als die Cohärenz der Bleimasse ist.Es müssen mithin bei der Berührung und vorzüglichim Augenblicke des Abreissens , von Innen (dort wobeide Flächen sich berühren) nach aussen (nach denMassen zu) in entgegengesetzter Richtung wirkendeAnziehungen eingetreten seyn, die bei der wirklichenTrennung Spitzen- odc:r längliche Stveifenbildung zurFolge hatten. Anziehungen der Art nennen wir mag-netische, und in sofern alles Feste auf ähnlicheWeise zerreifst, sind wir schon dadurch im Stande, diemagnetische Anziehung als etwas in dem Festen Be-ständiges nachzuweisen. In der Folge hierüber mehr.Einstweilen vergl. §. 83 - N. 2.