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I. Theil. III. CapiteL
Platte in fast unmittelbare Berührung; setzt:sie werden mehr Zeit als zwei Wassertropfen(unter übrigens gleichen Umständen) und nochmehr als zwei Quecksilbeihügelchen gebrauchen,um zusammen zti fliessen.
1) Aendert man diesen Versuch dahin ab, dai's manerwärmtes und kaltes Wasser, jedes für sich rück-sichtlich seiner Tropfenanziehung prüft, so findetman, dafs die Anziehung im ersten Fall schwächer alsim lezteren Statt findet. Daher bildet auch heisseSWasser mehr Tropfen als kaltes, und nach de Luc(a. a. O.) undLAPEACE ist dieser Anziehungsunterschiedziemlich beträchtlich. Es gehören hieher mehrere all-tägliche Erscheinungen, z. B. bespritzt man beim Stu.benkehren den Fufsboden mit heissem Wasser, soverbreitet sich das Wasser weiter und fällt an mehre-ren Stellen auf, als wenn man kaltes Wasser gewählthätte; je kälter die obere Atmosphäre ist, je grösserfallen bei Schlossen, Regen etc. die Tropfen aus; reg-net es in heissen Sommertagen, so fängt es zuerstmit Staubregen und kleinen Tropfen an, und gehtdann erst, nachdem durch Wasserverdünstüng dieLuft abgekühlt ist, in grössere Tropfen über, voraus-gesetzt wenn nicht anderweitige Wasserbildungspro-cesse der Atmosphäre hinzukommen, welche die Tro-pfenbildung unverhältnifsmässig erhöhen; im Sommerhat der Tropfen ein geringeres Gewicht wie im Win-ter etc. Licht und Electricität scheinen nur insofern sie wärmen die Tropfenbildung zu modi-ficiren.
2) Die ovale Form der in Anziehung tretendenTropfen, erinnert an das Phänomen der (Wasser-