Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
304
Einzelbild herunterladen
 

3o4

I. Theil. II. Capitel.

wicht der Salzlösung, die Menge des in einem gege-benen Gewichte der Salzsoole enthaltenen Salzes zrubestimmen; vergl. Lambert in der Histoire Iacad.de Prusse 1762. T. XVIII. S. 27. ff., der eine solcheTabelle berechnet hat. Etwas ähnliches findet beider Vermischung von Weingeist und Wasser statt;Gilpin (vergl. Grens neues Journ. d. Plays. B. II.S. 563 ff.) hat die dazu nöthigen Versuche angestelltund in einer Tabelle die specifischen Gewichte derverschiedenen Mischungen angegeben. Lowiz zeigteindefs (Crells Ann. 1796. Bd. I. S. 202 etc.), dafsder von Gilpin angewendete Alkohol noch nicht voll-kommen wasserfrei war, und dafs die Entwässerungdesselben sich bis 0,791 (bei 68° Fahr.) specifischenGew. treiben lasse, wonach er eine verbesserte Tabellejener Gemische entworfen und a. a. O. mitgetheilt hat.

10) Um die specifischen Gewichte der Luftartenaufzufinden, leert man genau einen haltbar gläsernenoder kupfernen kugelichten Recipienten, dessen Höh-lung genau ausgemessen, mit Hülfe der Luftpumpe(von deren Einrichtung und Gebrauch nebst den beidiesen und ähnlichen Versuchen nöthigen Cauteln inder Folge), wiegt ihn, füllt ihn mit der zu bestim-menden Luft und wiegt ihn wieder; das erhalteneabsolute Gewicht des Luftquantums wird dann auf daseines Cubikzolles reducirt; und durch Vergleichungmit dem absoluten Gewicht derselben Menge Was-sers, das specifische Gewicht der Luft ausgeinittelt.Guerickes Monometer (Manometrum, Dasymetrum)oder Luftdichtigkeitsmesser, besteht aus einem läng-lich starken, jedoch leicht beweglichen gleicharmi-gen Wagebalken, ari dessen einem Ende eine hohl®kupferne möglichst dünnblechige, genau verschliefs-