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I, Theil. I. Capitel.
Himmel (sein Azimuth, welches auch durchGrade ausgedrückt wird, die man vom Meridianezu zählen anfängt, und welches entweder östlichoder w r estlich ist) macht, genau an; und umdie Weite oder Distanz zweier Sterne von ein-ander zu bestimmen, legt man einen Kreis durchihre beiden Mittelpuncte, und durch den Mittel-punct der Himmelskugel, und rriifst das zwischenden Sternen gelegene kleinere Stück desselben.Von dieser Weite ist der wirkliche Abstandoder die Entfernung zweier Sterne von einanderunterschieden (vergl. oben), womit man die Grösseder geraden Linie bezeichnet, die im Welträumezwischen ihren Mittelpuncten enthalten ist, undim Längenmaase nach Meilen, Erdhalbmessern,Fixsternweiten etc. ausgedrückt wird,
v) Eine zweite scheinbare Bewegung, wel-che wegen der ungeheuren Entfernung nicht so-wohl die Fixsterne , sondern zunächst nur dieSonne trifft, ist diejenige, welche die Erde durchihre fortschreitende Bewegung um die Sonnebewirkt. Dadurch, dafs nämlieh die Erde in ihrermehr oder minder kreisartigen Bahn, z. B. von Anach B fortrückt, wird es dem Beobachter auf derErde scheinen, als wenn sich die Sonne in derentgegengesetzten Richtung am Himmel fort, undum die scheinbare stillstehende Erde herumbewege.Diese scheinbare Sonnenbahn oder Ecliptikdurchschneidet den Hinnnelsaequator unter einemWinkel von 30° 38'; mithin macht die Erdbahnmit der Ebene des Erdaequators denselben Winkel.Jene Durchschnitte nennt man Nacht g 1 ei ch enoder Aequino ctialpuncte (Frühlings- und