Näh. Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze, l ay
Geschwindigkeit die sie bekommen sollen, theilsvon ihrer Masse ab; weshalb derselbe Körper oft-mals bei einer grösseren Kraft zerreifst, während erbei der geringeren ungetheilt bleibt, und. bei dersel-ben einwirkenden Stofskraft kann ein Körper von ge-ringer Dichtigkeit unverletzt bleiben, während er beivermehrter Masse zertrennt wird. Positive Wider-stände z. B. Friction, Schwere etc. haben übrigensauf die Zerreissung Einflufs, und müssen von demstossenden Körper ebenfalls überwunden werden. —Jene Bewegung die ein Körper mittlieilt, indem eran einen anderen haftet, welche diesen nöthigt demersteren auf seinen Wege zu folgen, nennt man zumUnterschiede vom Stosse: Zug.
2) Schliessen die Richtungen zweier Stofskräfte ei-nen Winkel ein, so wird der gestossene Körper nacheiner Richtung die innerhalb des Winkels fällt, undmit einer gewissen Geschwindigkeit, in einer gege-benen Zeit getrieben. Wenn man das Verhältnifsjener Kräfte und ihrer Richtungen durch zwei geradeLinien ausdrückt, so kann man hieraus ein Paralle-logramm verfertigen, welches das Parallelogrammder Kräfte genannt wird, dessen Diagonale diePachtung des gestossenen Körpers, seine (mittlere)Geschwindigkeit und das Verhältnifs seiner Kraft zuden bewegenden Kräften und zu den stets grösserenSeitengeschwindigkeiten angiebt. Sofern zwei Seiteneines Dreiecks stets zusammen grösser sind, als diedritte, insofern ist auch die mittlere Geschwindigkeitstets kleiner, als die Seitengeschwindigkeiten zusam-men , und zwar um so kleiner, je stumpfer der Win-kel ist, den die Richtungen beider Kräfte mit einan-der machen. — Wird ein Körper von drei oder