74 Einleitung. III. Abschnitt.
von allen französischen Physikern angenommenen Sy-stem, nach welchem als Grundlage der vierte Tiieildes Erdmeridians zwischen dem Aequator nnd demNordpole angenommen worden ist, dessen zehnmilli-onster Theil unter der Benennung eines Metre alsEinheit der Maas e gilt. Der hundertste Theil diesesMötre ist einer, in einem cubischen Gcfässe enthal-tenen Quantität reinen (destillirten) Wassers gleich,welche dem Gewichte zur Einheit dient, und imVacuo bei der Temperatur des schmelzenden Eisesgewogen: 181841 Gran beträgt. Man hat dieses Ge.wicht Gramme benannt, und daraus durch Multi-plication und Division alle grösseren und kleinerenGewichte gebildet, die auf folgende Weise abgetheiltsind:
Decagramme (Gewicht von 10 Grammen) = 2§
Quentchen.
Hectogramme (Gew. v. 100 Grammen) m 3-J- Unze.Kilogramme (Gewicht von 1900 Grammen) =2
Pfund 5 Quentchen 49 Gran.Myriagramme ( Gew. v. 10000 Gramm.) = 20J Pfd.Decigramme (0,1 Gramme) = 2 Gran.Centigramme (0,01 Gramme)= £ Gran.Milligramme (0,00 l Gramme ) = -g S Gran.'
Man vergl.: Ueber das neue System der Maase und
Gewichte d. franz. Republick v. Coquebert — inGrens neuem Journ. d. Phys. B. III. S. 424. Drechs-lers Tabellen zur Vergl. d. neuen franz. Maase undGew. in Tromsdorffs Journ. B. IX.— Wechselseiti-ge Reduction des neuen französischen und Nürnber-ger Medicinalgewichts; von L. Schnaubert; inTrom.msdorffs Journ. d. Pharm. B. XII. St. I. S.496. u. ff. — Nach dem holländischen Troys-