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Ueber die merkwürdigen Quellen-Verhältnisse des westlichen Abhanges des Teutoburger Waldes
Entstehung
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.ich das aus dem Kreidegebirg abstaimnende Wassei' ge-) ade durch vorzügliche Reinheit und Geruchlosigkeit aus-zeichnet, und endlich die dasigen artesischen Brunnen nur3 4 Fuss Steighöhe über den Spiegel des ^«.-Flusses imSommer haben, wesshalb auch das Wasser durch Pumpengehoben werden muss.

Ich fand die Temperatur von 10 dieser artesischenBrunnen:

Temperatur

Ti.'fr

+ 8° K.

60 Imiss

e

00

70

7°, 8

95

7°,2

£7

7°,9

65

7°,9

67

8°,05

71

8°,2

80

S°,4

48

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CO

74

Bei der Beobachtung fiel das Thermometer, welchesohngefahr 8° R Luitwärme anzeigte, jederzeit in den aus-gepumpten Wasserstrahl bis auf ohngefiihr 7 R herab, undstieg erst wieder, als durch fortgesetztes Pumpen die Röh-ren von dem Wasser entleert worden waren, zum Beweise,dass es sich in den oberen Teufen etwas abgekiildt hatte.Ich liess daher stets so lange fortpumpen, bis das Thermo-meter einen fixen Stand erreicht halte. Ganz nahe beimdritten der obigen Brunnen, in der neuen Infanterie - Caser-ne, befindet sich ein gewöhnlicher 19 Fuss tiefer Senkbrun-nen, dessen Temperatur 6°,8, also 1° geringer, gefundenwurde.

Ich kenne nicht die mittlere Luftwärme von Blünster.Benzenbcrg*) fand aber die mittlere Temperatur vonDüsseldorf aus 12 monatlichen Beobachtungen eines 25 Fusstiefen Senkbrnnnens 7°,85 R. Die mittlere Temperatur,von Münsier ist aber wegen seiner nördlichem und hohemLage gewiss niederiger, und so ergieht sich, dass diedasigen artesischen Brunnen, selbst in der nur geringen Tie-fe, woraus sie kommen, eine höhere Temperatur der Erd-schicht anzeigen,

*) Die warmen Quellen in Aachen u. s. w. 1832.