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Ueber die merkwürdigen Quellen-Verhältnisse des westlichen Abhanges des Teutoburger Waldes
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drigerer Temperatur Vorkommen, von jenen ohne Beden-ken einen liefern Ursprung vermuthen.

Seit 6 Jahren habe ich zu den verschiedensten Jahres-zeiten die Temperatur einer Mineralquelle im Brohllhalebeobachtet, und 11°,0 R. als niedrigste und 11°,9 R. alshöchste Temperatur gefunden. Die Quelle an sich ist wahr-scheinlich constant warm, da sie aber in der weiten Fas-sung 5 Fuss hoch'emporsteigen muss: so influirt die äusse-re Temperatur etwas auf das Wasser während des Her-vorquellens bis zum Abflüsse. Die Temperatur einer an-dern Mineralquelle, etwa 10 Minuten Weges von jener ent-fernt, beobachtete ich seit December v. J. bis jetzt (Juni1833) 6 Mal, fast in jedem Monat, und habe 11°,6 alsniedrigste und 11°,8 als höchste Temperatur gefunden.Diese zeigt sich also noch constanter. Die Temperatureiner dritten, nur ungefähr 50 Schritte von jener entfern-ten Mineralquelle variirte in demselben Zeiträume zwischen9°,4 und 9°,7. Von diesen 3 Mineralquellen kann man

also annehmen, dass sie eine unveränderliche Temperaturhaben. Dagegen zeigt eine, von jeder der letzteren beidenMineralquellen etwa 50 Schritte entfernte, sehr ergiebigesüsse Quelle eine niedrigere und veränderliche Tempera-tur. Ich fand sie

1832 den 30 Dec.7°,7 R.

1833 den 5 April.6°,4

- 4 Mai.6°,7

- 19 - ...... 6°,85

- 9 Juni .7°,2

Das Mittel aus den jährlichen Temperaturen diesersüssen Quelle wird ohne Zweifel dem Mittel der Luft-Temperatur sehr nahe kommen. Jene 3 Mineralquellenvon constant höherer Temperatur hingegen kommen ohneZweifel aus grösseren Tiefen und sind als Thermen zu be-trachten.

Nach diesem Allem darf man wohl keinen Anstandnehmen, die verschiedene Temperatur der Paderqueilenvon den verschiedenen Teufen ihres Ursprungs abzuleiten.Das Kreidegebirge fällt von Ost gegen West ab, und die