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Ueber die merkwürdigen Quellen-Verhältnisse des westlichen Abhanges des Teutoburger Waldes
Entstehung
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bildet die Lippe einen etwa 100 Fuss langen und 70 Fussbreiten Deich, aus dem so viel Wasser ablliesst, dass damiteine unmittelbar anstossende Mühle mit drei Mahlgängenbetrieben werden kann, und ausserdem durch die Frei-schütze last eben so viel Wasser abläuft. Die Temperaturder Lippe - Quellen war etwa 30 Fuss von jenem trichter-förmigen Kessel 7°,2 Fi und ebenso war sie 6 Tage später.Ausserdem entspringen noch in dem Orte verschiedene ge-ringere Duellen, die eine höhere Temperatur von 9°,2,9°,5 und 10°,1 R haben.

Aus dem Kessel der Lippe -Quellen erhebt sich vonZeit zu Zeit ein Strom von Gasblasen schräg in die Höhe.Ebenso entwickeln sich überall aus den süssen Quellen inLippspringe Gasblasen, wie aus Kohlensäuerlingen. HerrGlidt versicherte, dass diese Gasentwicklung eine allensüssen, aus dem Kreide-Gebirg abstammenden, Quellengemeinsame Erscheinung sey. Da wo die Quellen beimHervorkommen schräg abstiirzen, ist sie natürlich nichtwahrzunehmen.

Drei solcher Gasexhalationen in einem mit Kalkwas-ser gefüllten Recipienten unmittelbar in der Quelle selbstaufgefangen, trübten es nicht im mindesten. Ebensowenigwurden sie von Aetzlauge verschluckt. lOOMaass Gas auseiner süssen Quelle in Lippspringe wurden 20 Minuten langmit einer Schwefelkalium-Lösung geschüttelt. Es wur-den nur 5,75 M. verschluckt. In dem Rückstände verlöschtesogleich ein brennender und ebenso ein nur ebennoch glim-mender Span. Dieses Gas besteht also aus

SauerstoiFgas .... 5,75 M.

Stickgas. 94,25 -

100,00 -

Nur 40 Fuss von den Lippe-Quellen entfernt entspringtdie oben genannte, erst seit dem vorigen Jahre bekannteTherme, deren Temperatur ich vom 16 bis 23 April con-stant + 16°,6 R fand. Auch aus dieser Mineralquelle ent-wickelt sich ziemlich reichlich Gas, welches ich aus

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