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Nur da, wo basaltische und andere vulkanische Massen dasSchiefergebirge durchbrochen, und wo folglich diese ge-waltsamen Eruptionen grosse Zerklüftungen bis zu grosserTiefe verursacht haben , zeigen sich mehrere und ergiebi-gere Quellen, und zwar, wenn gleichzeitig durch diesetiefen Spalten Kohlensäure - Ströme ziehen, Mineral-quellen * *).
Ganz andere Structur-Verhältnisse beobachtet manhingegen in dem Flötzgebirge des Teutoburger Waldes.An seinem westlichen Abhang erhebt sich aus dem aul'ge-schweminlen Lande der westphälischenNiederung das jüng-ste Glied der Flötzformation, das Kreidegebirge; höherhinauf erscheint der zunächst untergelagerte Ouadersand-stein und jenseits des Teutoburger Waldes treten die älterenGlieder dieser Formation auf. Das Kreidegebirge fälltdurchaus gegen die westphälische Niederung meistens nurum 10° ab, und so wie sich die Schichten ihr nähern, wer-den sie allmälig horizontal. Grosse senkrechte Zerklüf-tungen, welche gewöhnlich 1-j- Fuss von einander abstehen,schneiden sich unter spitzen Winkeln , so dass dadurch dasganze Lager in Rhomboeder zerlegt wird. Die Richtungder einen parallelen Zerklüftungen entspricht genau ihremFallen nach der Ebene. Solche Spalten kann man meilen-weit verfolgen, und auf der Oberfläche bemerkt man häu-fig Erdfälle, in welche die Meteorwasser eindringen, undin denen man oft unterirdische Wasser rauschen höi’t. Die-se Zerklüftungen gehen durch die sämmtlichen Lagen derdasigen Kreideformation, sowohl durch den festen Kalk-stein, als durch die dazwischen liegenden mergeligen
ist, dass man ihn an seiner Mündung durchwaten kann.Nicht selten schwillt er aber nach heftigen Regengüssen sobedeutend an, dass er den Spiegel des Rheins um mehrereNuss erhöht und bedeutendeUeberschwemmungen verursacht.
*) Einige der dortigen Mineralquellen kommen zwischen Grau-wacke und Thonschiefer hervor. Es mag diess häufig derFall seyn, hisst sich aber nur selten nachweisen , da dasUebergangsgebirge an diesen Stellen meist mit vulkanischenMassen bedeckt ist.