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wenn er dieses Gebirge besteigt und etwa eine Meile vonjenen Orten ab, und ungefähr 600 bis 700 Fuss über densel-ben, schon auf die Wasserscheide zwischen dem Slromge- fbiete des R hein’s und der Weser gelangt. Hier drängt sich jihm die Fra£e auf: woher nehmen jene Flüsse ihren so be-deutenden Wasservorrath?— Vergleicht der Reisende das ;unbedeutende Flussgebiet jener, dem westlichen Abhängedes Teutoburser JPaldes entströmenden, Flüsse mit demoft zehn bis zwanzig Mal grösserin Flussgebiete der ausdem Schiefergebirge des PJiein's kommenden und in denRhein sich mündenden Flüsse und Bäche zwischen Bonnund Bingen, und betrachtet er die verhällnissinässig so ge- ■:ringe Menge Wassers der letzteren: so kommt er bald zuder Ueberzeugung, dass nur aus einer ganz eigenlhümli-chen Verschiedenheit zwischen den Structur-Verhältnissendes zur Flötzformation gehörigen Gebirges des Teulobur- ;ger Waldes und des Schielergebirges am Rhein eine solcheungleiche, fast in gar keinem Vergleiche stehende, Wasser-Ergiebigkeit sich erklären lasse. Das Thonschiefer- undGrauwackengebirge am Rhein stellt sich ihm als eine in sichgeschlossene, wenig zerklüftete Steinmasse dar, und seine ;schmalen Spalten und Klüfte findet er nicht einmal offen, ;sondern meistens ausgefjillt mit einer aus Verwitterung desThonschiefers entstandenen wasserdichten Tlionmasse. Es .wird ihm einleuchtend, dass dieses Gebirge dem Eindrin- igen des Meteorwassers grosse Hindernisse in den Weg le- Jgen müsse, und hieraus begreift er die auffallende Quellen- gArmulh desselben, und wie während anhaltend trockener !•Jahreszeit auch diese wenigen Quellen grösstentheils versie-gen. Aber eben in dieser geringen Zerklüftung des Thon-schiefer - und Grauwackengebirges findet er die Ursache vdes während nasser Jahreszeit oft so bedeutenden An- |schwellens der aus ihm entströmenden Flüsse und Bäche; 1denn je weniger dieMeteorwasser in dasselbe eindringen kön- jj’nen, desto mehr werden sie auf der Oberfläche abfliessen *). !•:
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*; Ich führe hier beispielsweise die Aar, einen in der Ri fei bei jiRlanhenheim entspringenden, und hei Sinzig in den Rhein ysich mündenden Fluss an, der im Sommer häufig so klein r'
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